Als die Eisbären Berlin kurz nach Saisonende in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) beide Torhüter ziehen ließen, fragten sich viele, wie der Klub Jake Hildebrand und Jonas Stettmer ersetzen will. Beide trugen großen Anteil an den drei Titeln der vergangenen drei Jahre. Nachdem der Rekordmeister recht schnell Jonas Neffin (26) von Zweitligist Regensburg präsentierte, rechneten viele mit einem arrivierten Mann als Nummer eins.

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Jetzt stellen die Berliner Jack LaFontaine als weiteren Goalie vor. Der 28-jährige Kanadier kommt zwar auf zwei Einsätze in der NHL (Carolina 2021/22). Den Großteil der vergangenen Spielzeiten verbrachte der Torwart allerdings in der drittklassigen ECHL. Selbst Berufungen in die zweitklassige AHL waren eher selten. Insofern scheint Sportdirektor Stéphane Richer auf ein offenes Duell der beiden Torhüter zu setzen. Das birgt aufgrund deren Unerfahrenheit auf Spitzenniveau ein erhebliches Risiko.

Eisbären Berlin jetzt mit fünf Zugängen

Für LaFontaine werden die Berliner, bei denen er einen Vertrag für ein Jahr erhält, die erste Station in Europa. „Jack ist ein sehr guter Torhüter im besten Alter. Mit ihm, Jonas Neffin sowie Lennart Neiße sind wir auf der Torhüterposition gut aufgestellt“, so Richer. Insgesamt ist LaFontaine der fünfte Zugang neben Neffin, Gabriel Fontaine, Rihards Griva und Noel Saffran. Wobei Griva (19) und Saffran (22) als Nachwuchsstürmer den Kader nur ergänzen.

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Bezüglich der Importspieler ist der Kader der Berliner mit der Verpflichtung von LaFontaine erst einmal vollzählig. Mit neun Lizenzen wollen die Eisbären starten, zwei für spätere Zeitpunkte offenhalten. Eine Veränderung im Team könnte es trotzdem noch einmal geben, sollte sich für Verteidiger Markus Niemeläinen eine Wechseloption auftun.