Eishockey

Vierter Sieg in Folge für die Eisbären

Mit dem 4:2 in Ingolstadt rücken die Eisbären bis auf vier Zähler an Platz zwei heran. Zwei Tore von Maxim Lapierre.

Maxim Lapierre (r.) erzielt in Ingolstadt zwei Treffer für die Eisbären.

Maxim Lapierre (r.) erzielt in Ingolstadt zwei Treffer für die Eisbären.

Foto: Matthias Balk / dpa

Ingolstadt/Berlin. Sie waren wieder da, die Scouts aus Nordamerika. Gleich fünf Teams aus der NHL entsendeten Beobachter nach Ingolstadt, um zu schauen, was Lukas Reichel bei den Eisbären Berlin so treibt. Der 17-Jährige, der in seinen ersten zehn Spielen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) schon vier Treffer erzielt hat, half den Berlinern auch in Bayern und legte zwei Tore auf. Es waren seine Vorlagen drei und vier. „Ich weiß das zwar, aber ich denke nicht daran“, sagte der Youngster zu den NHL-Spähern.

Reichel ist also ein Faktor dafür, dass es bei den Eisbären gerade gut läuft. Aber auch die Ingolstädter waren zuletzt recht erfolgreich unterwegs, gewannen vier Mal in Folge. Gegen die Eisbären allerdings riss die Serie, die Berliner setzten sich mit 4:2 (0:1, 2:0, 2:1) durch und feierten damit selbst den vierten Sieg hintereinander. In der Tabelle schoben sich die Eisbären durch das zweite Sechs-Punkte-Wochenende auf vier Zähler an den zweiten Platz heran.

Talent Reichel legt zwei Treffer auf

Die Berliner starteten ordentlich, vergaßen aber, das auch zu nutzen. So ging unvermittelt der Gastgeber in Führung, Tim Wohlgemuth traf (9.). Doch die Berliner, die unverändert zum 6:2 vom Freitag gegen Krefeld antraten, blieben die spielbestimmende Mannschaft. „Wir sind im zweiten Drittel gut zurückgekommen“, so Reichel. In Überzahl traf Maxim Lapierre zum Ausgleich, auf Vorlage von Reichel (23.). Nur 64 Sekunden später erzielte Ryan McKiernan das 2:1.

Anschließend hatte das Team von Trainer Serge Aubin etwas Glück, es wurden viele Strafzeiten kassiert. Über eine Minute musste sogar mit zwei Mann weniger ausgekommen werden, doch das Unterzahlspiel funktionierte sehr gut diesmal. Ebenso wie das Zusammenspiel von Lapierre und Reichel. Erneut führte eine Kombination der beiden zum Tor, Lapierre brachte die Berliner mit 3:1 in Führung (43.).

Zwar kamen die Ingolstädter erneut durch Wohlgemuth noch einmal heran (56.). Zu abgeklärt aber agierten die Berliner, die offenbar nach ein paar Anlaufschwierigkeiten ihre Form gefunden haben, als dass sie sich den Sieg noch aus der Hand nehmen ließen. Austin Ortega traf zwar nicht, erzielte aber sogar noch das 4:2. Der Stürmer wurde auf dem Weg zum leeren Tor gefoult, so dass die Schiedsrichter auf Technisches Tor erkannten (60.).

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