Eishockey

Eisbären ziehen mit Tabellenführer München gleich

Die Berliner gewinnen in Augsburg 1:0. Kapitän Rankel erzielt entscheidendes Tor in einem schwierigen Spiel. Dienstag kommt Krefeld.

Milan Jurcina leitete den Treffer von André Rankel ein und erhielt dadurch seinen zweiten Scorerpunkt bei den Eisbären

Milan Jurcina leitete den Treffer von André Rankel ein und erhielt dadurch seinen zweiten Scorerpunkt bei den Eisbären

Foto: Jörg Carstensen / dpa

Augsburg.  Bis zum Ende ging es im Augsburger Curt-Frenzel-Stadion heiß her. Beim EHC Eisbären saß Constantin Braun kurz vor Schluss noch auf der Strafbank, die Panther warfen alles nach vorn und drängten auf den einen Treffer, der wenigstens einen Punkt bringen würde. Doch die Abwehr der Berliner hielt stand, mit 1:0 (0:0, 1:0, 0:0) siegten die Eisbären vor 5433 Zuschauern und zogen nach Punkten mit Red Bull München gleich, dem Tabellenführer der Deutschen Eishockey Liga (DEL).

„Es war nicht schön, aber wichtig“, sagte Stürmer Sven Ziegler, der aufgrund des vollen EHC-Kaders zuschauen musste. Nachdem die Berliner lange Probleme hatten, sich Chancen herauszuspielen und in Unterzahl in Bedrängnis gerieten, war es Kapitän André Rankel, der das goldene Tor erzielte – in Unterzahl (33.) und nach Vorarbeit von Mark Olver sowie Zugang Milan Jurcina. Für den Slowaken war es der zweite Scorerpunkt im zweiten Spiel für die Eisbären, die sich offenbar den richtigen Mann als Ersatz für Bruno Gervais ausgesucht haben.

Vehanen mit drittem Shutout

„Es gibt kein engeres Ergebnis. Über 40 Minuten war Augsburg sehr stark, erst im letzten Drittel konnten wir uns von dem Druck besser lösen. In erster Linie hat unser Torwart den Ausschlag gegeben“, so Trainer Uwe Krupp.

Für Petri Vehanen war es der dritte Shutout der Saison gegen den Zwölften, der um das Erreichen des Pre-Play-offs kämpft. Bereits am Dienstag sind die Berliner wieder im Einsatz, sie empfangen Schlusslicht Krefeld (19.30 Uhr, Mercedes-Benz Arena).