Eishockey

Eisbären verlieren bei Meister Mannheim 2:3

Die Berliner kämpfen sich nach einem 0:3-Rückstand heran und bangen jetzt um Verteidiger Bruno Gervais, der verletzt vom Eis musste.

Mannheims Martin Buchwieser (l.) entwischt Eisbären-Stürmer Petr Pohl

Mannheims Martin Buchwieser (l.) entwischt Eisbären-Stürmer Petr Pohl

Foto: Uwe Anspach / dpa

Mannheim.  Sie haben gekämpft, sind herangekommen, doch am Ende reichte es nicht ganz, um bei den Adler Mannheim einen Punkt zu holen. Der EHC Eisbären unterlag als Tabellenführer der Deutschen Eishockey Liga (DEL) beim Titelverteidiger mit 2:3 (0:1, 2:2, 0:0). Eine zu schwache erste Hälfte bei den Kurpfälzern kostete die Berliner eine bessere Ausbeute.

Gegen den Siebten verlief die Partie zunächst ausgeglichen, dann aber glitt den Berlinern das Spiel etwas aus der Hand. Sie standen zu weit von den Gegenspielern entfernt, verloren die Schiebenkontrolle und gaben zu viele Pucks zu einfach her. Nach dem Treffer von Ryan MacMurchy (19.) erhöhten Christopher Fischer (22.) und Glen Metropolit (27.) genauso unbedrängt auf 3:0 für die Adler. „Diese Tore dürfen niemals passieren. Das waren individuelle Fehler“, sagte Kapitän André Rankel.

Olver und Braun treffen

Immerhin wirkte der dritte Gegentreffer wie ein Weckruf, die Berliner besannen sich wieder auf ihre Stärken und spielten entschlossen nach vorn. Mark Olver (31.) und Larin Braun (39.) brachten die Mannschaft von Trainer Uwe Krupp heran. Trotz zähen Kampfes gelang den Eisbären der mögliche Ausgleich jedoch nicht mehr.

Während die Niederlage schnell abgehakt sein dürfte, werden die Folgen des Spiels für Bruno Gervais wohl noch länger ein Thema sein für die Eisbären. Der wichtige Verteidiger musste nach einem Zusammenprall im zweiten Drittel vom Eis geleitet werden. Nach einer ersten Einschätzung teilte Sportdirektor Stefan Ustorf mit, dass es mit dem Knie von Gervais nicht gut aussehe.