Die Eisbären Berlin haben im neuen Jahr ihre erste Niederlage in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) kassiert. Bei den Nürnberg Ice Tigers unterlag die Mannschaft von Trainer Uwe Krupp vor 6288 Zuschauern nach Penaltyschießen mit 2:3 (0:0, 1:2, 0:0, 0:1). Dennoch verteidigte der DEL-Rekordmeister die Tabellenspitze, weil die Verfolger Iserlohn und Düsseldorf ihre Spiele verloren.
Im ersten Drittel versuchten die Nürnberger ihr aggressives und offensives Spiel durchzusetzen. Die Eisbären ließen in der Defensive allerdings nur wenige Chancen zu. Im Angriff brachten sich die Berliner mehrfach in gute Schusspositionen, nutzten diese aber selbst in Überzahl nicht aus.
André Rankel und Mark Olver treffen für den EHC
Besser machten es die Gastgeber gleich zu Beginn des zweiten Drittels. Der einstige NHL-Star und kanadische Olympiasieger Daniel Heatley nutzte das Nürnberger Powerplay zum 1:0 für die Ice Tigers (24.). Und auch das 2:0 erfolgte, als ein Berliner auf der Strafbank saß. Nürnbergs bester Scorer Patrick Reimer traf (33.) für sein Team. Nur 40 Sekunden später verkürzte André Rankel allerdings für die Eisbären per Penaltyschuss oben rechts ins Eck. Zuvor war er alleine aufs Tor zugelaufen und wurde dabei behindert.
Im Schlussdrittel entwickelte sich dann ein echter Krimi. Erst 40 Sekunden vor der Schlusssirene gelang Mark Olver der Ausgleich. Im Penaltyschießen erzielte dann aber Heatley den entscheidenden Treffer für die Franken.
BM




