- Die Erfolgsserie der Eisbären Berlin ist gerissen. Nach fünf Siegen nacheinander verlor der frühere Serienmeister am Sonntag beim EHC München mit 1:2 (0:2, 0:0, 1:0). Damit verpassten die Berliner den Sprung an die Tabellenspitze der Deutschen Eishockey Liga (DEL).
Mit einem Sieg in der regulären Spielzeit wären sie an Meister Adler Mannheim vorbeigezogen, der zuvor den Grizzlys Wolfsburg 4:5 unterlegen gewesen war.
Der Topfavorit verspielte dabei eine zwischenzeitliche 4:1-Führung gegen die Grizzlys Wolfsburg und verlor am Ende nach Penaltyschießen. Tyson Mulock und Sebastian Furchner verwandelten vor 11.016 Zuschauern ihre Penaltys. Die beiden Mannheimer Martin Buchwieser und Kai Hospelt scheiterten dagegen.
Anschlusstreffer kam zu spät
Davon konnten die Berliner nicht profitieren. Vor 4380 Zuschauern im Münchener Olympia-Eisstadion erspielten sich die Eisbären in der Anfangsphase einige Chancen. Den ersten Treffer erzielten aber die Gastgeber: In der 16. Minute sorgte der frühere Nationalmannschaftskapitän Michael Wolf für die Führung. Nur kurze Zeit später war der Münchener Kapitän ein zweites Mal erfolgreich (18.).
Im Anschluss nutzten beide Teams ihre zahlreichen Überzahlsituationen nicht. Besser machten es die Berliner erst rund fünf Minuten vor der Schlusssirene: Barry Tallackson gelang im Powerplay der Anschlusstreffer (55.).
Krefeld feiert erst sieben Sieg
In den verbleibenden Minuten drängten die Eisbären auf den Ausgleich. Sie überwanden Münchens Nationaltorhüter Danny Aus den Birken aber nicht noch ein weiteres Mal. Damit nahmen die Eisbären nur einen Sieg aus dem Wochenende mit. Am Freitag hatte die Mannschaft von Trainer Uwe Krupp einen 5:2-Heimerfolg gegen die Kölner Haie gefeiert.
Die Hamburg Freezers rangen die Straubing Tigers mit 6:4 (2:1,1:2,3:1) nieder. Nationalstürmer David Wolf erzielte den wichtigen Treffer zum 5:4 (58.). Tabellen-Schlusslicht Krefeld Pinguine feierte beim 3:0 (0:0,1:0,2:0) gegen die Augsburger Panther im 26. Spiel erst seinen siebten Saisonsieg..
BM





