Eishockey

Eisbären müssen gegen Ingolstadt ohne Busch spielen

Mit Personalsorgen geht es am Freitagabend gegen die Oberbayern. Obwohl die nur Elfter sind, warnt Trainer Uwe Krupp vor dem Gegner.

Busch zog sich einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu und fällt etwa vier Wochen aus

Busch zog sich einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu und fällt etwa vier Wochen aus

Foto: City-Press / picture alliance / City-Press Gb

Berlin.  Die Tabelle spricht nach sechs Spieltagen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) noch keine besonders klare Sprache. Deshalb nimmt Uwe Krupp, Trainer des Zweitplatzierten EHC Eisbären, diese auch nicht zum Maßstab für die Partie am Freitag gegen den ERC Ingolstadt, den Elften (19.30 Uhr, Mercedes-Benz Arena).

Neben den Berlinern schafften es von fünf deutschen Teams in der Champions Hockey League nämlich nur die Oberbayern, das Hinspiel in der ersten K.o.-Runde zu gewinnen. Gegen den Vorjahresfinalisten Frölunda Göteborg siegte der ERC mit 4:2. „Das ist eine Spitzenmannschaft“, sagt Krupp.

Schlenker spielt für Busch

Da passt es nicht gut, dass mit Stürmer Florian Busch einer der besten Punktesammler ausfällt. Busch zog sich einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu und fällt etwa vier Wochen aus. Nach Mark Bell ist Busch der zweite Verletzte.

Als Ersatz dürfte Jonas Schlenker zu seinem Saisondebüt kommen. Gemeinsam mit Vladislav Filin wurde der Förderlizenzspieler vom Kooperationspartner Dresden aus der Zweiten Liga angefordert.

„Da geht es um den Spielertypen“, sagt Krupp, der einen robusten Abräumer für die vierte Reihe bevorzugt gegenüber dem technisch veranlagten Filin.