Schwenningen/Berlin

Eisbären beißen sich dank DuPont in der Spitze fest

Schwenningen/Berlin. Nicht wenige hatten sich gewundert, als der EHC Eisbären nach der enttäuschenden Vorsaison neues Abwehrpersonal vorstellte. Insbesondere die Rückkehr von Micki DuPont, 35, der Berlin vor neun Jahren als zweifacher Meister verlassen hatte, hielten Experten für einen veritablen Fehlgriff. Doch nun zeigt der Kanadier den Zweiflern ebenso wie den Managern Stefan Ustorf und Peter-John Lee, dass ihre Überlegungen, dass mehr Erfahrung und Schussvermögen in der Verteidigung für neue Erfolge in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) nötig sind, so falsch nicht gewesen sein können. DuPont sorgte am Wochenende mit zwei Auswärtsspielen jedenfalls fast im Alleingang für die ansehnliche Ausbeute von fünf Punkten.

Dem 2:1-Siegtreffer in der Verlängerung in Krefeld am Freitag ließ er am Sonntag in Schwenningen auch das entscheidende Tor zum 3:2-Sieg (52. Minute) folgen. Vorher hatten Jens Baxmann (29.) und Darin Olver (31.) bereits eine 2:0-Führung für die Berliner herausgeschossen, doch der Tabellenletzte konnte vor 3555 Zuschauern durch den Ex-Berliner Alex Trivellato (31.) und Andreé Hult (45.) noch einmal ausgleichen. Doch dann kam DuPont, einer der seltenen Rechtsschützen, und sorgte für die Entscheidung. Und auch dafür, dass die Eisbären-Fans wieder von besseren Zeiten träumen.