DEL-Start

Mit Japaner und Dauerkartenrekord in die neue DEL-Saison

Die Eisbären verpflichten den siebten Zugang, und der neue Bundestrainer Marco Sturm wünscht weniger Ausländer in der Deutschen Eishockey Liga

Shuhei Kuji (r.) ist jetzt ein Eisbär

Shuhei Kuji (r.) ist jetzt ein Eisbär

Foto: agross@wmg.loc / picture alliance / nordphoto

Berlin.  Vor dem Start in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) listet die Morgenpost die wichtigsten Fakten zur neuen Saison auf:

Premiere in der DEL

Der EHC Eisbären sorgte zwei Tage vor dem ersten Bully für Aufmerksamkeit. Die Berliner verpflichteten Shuhei Kuji, der sechs Wochen beim EHC vorspielte. Damit ist der 28 Jahre alte Stürmer der erste Japaner in der DEL. Kuji wird von den Oiji Eagles ausgeliehen. „Er soll unserem Kader in erster Linie mehr Tiefe geben“, sagt Trainer Uwe Krupp. Vor allem schnell ist der Japaner, mit seinen sonstigen Fähigkeiten konnte er bislang nur den Trainerstab des EHC überzeugen. Kuji ist der siebte Zugang der Eisbären.

5245 Stammgäste in Berlin

Trotz der beiden schwachen Spielzeiten zuvor haben die Fans das Interesse an den Eisbären nicht verloren. Mit 5245 verkauften Dauerkarten stellte der Klub eine neue Bestmarke auf. Vor einem Jahr hatten die Berliner rund 4800 abgesetzte Saisontickets vermeldet.

Lieber zwei runter

Der neue Bundestrainer Marco Sturm hat auf dem Weg aus der Krise des Nationalteams die DEL in die Pflicht genommen. „Wir sind in einer kritischen Situation“, sagte der frühere NHL-Star und sprach sich für eine weitere Reduzierung der Ausländerstellen aus: „Ich würde mir wünschen, um ein oder zwei runterzugehen.“ Aktuell dürfen die Klubs elf Ausländer unter Vertrag nehmen und neun pro Spiel einsetzen.

Neuer Vorsitzender

Ex-Nationalspieler Tino Boos, 40, hat den Vorsitz im Disziplinarausschuss übernommen. Der dreimalige Deutsche Meister will „eigentlich keine Spieler sperren“. Den Schwerpunkt seiner Arbeit sieht er beim Schutz der Akteure.

Neuer Name

Wolfsburg, Halbfinalist der Vorsaison, nannte sich von Grizzly Adams, angelehnt an eine TV-Serienfigur, in Grizzlys um, verpasste sich ein neues Logo und kämpft gegen sein Imageproblem – und um mehr als 2500 Zuschauer pro Spiel, dem schlechtesten Schnitt der Liga.

Das Buch zum Spiel

Zum Start der DEL erscheint am Freitag auch das Buch „111 Gründe, Eishockey zu lieben“ von Morgenpost-Reporter Marcel Stein. Der Autor verlost drei Exemplare. Schicken Sie einfach eine Postkarte an Berliner Morgenpost, Sportredaktion, Kurfürstendamm 21-22, 10874 Berlin. Die Gewinner werden ausgelost, das Buch wird zugesendet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.