Eishockey

Eisbären zittern sich in die nächste Runde

Die Eisbären verlieren bei Rapaces Gap, stehen aber in der K.o.-Runde. Die DEL-Teams rehabilitieren sich in der Champions League

Noch einiges an Klärungsbedarf: Trainer Uwe Krupp die Eisbären auf Kurs bringen

Noch einiges an Klärungsbedarf: Trainer Uwe Krupp die Eisbären auf Kurs bringen

Foto: Wolfgang Kumm / dpa

Berlin.  In dieser Saison muss niemand der Verantwortlichen mehr bedrückt den Kopf abwenden, wenn die Sprache auf die Champions Hockey League (CHL) kommt. Die Klubs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) rehabilitierten sich auf breiter Ebene für die Schmach in der Premierensaison des kontinentalen Wettbewerbs. Fünf der sechs Klubs qualifizierten sich für die K.o.-Runde. Als letzte Mannschaft zog der EHC Eisbären trotz eines 1:3 (0:2, 1:0, 0:1) bei Rapaces Gap in die Runde der letzten 32 Teams ein, lediglich die Krefeld Pinguine schieden nach der Punkterunde aus.

Die Berliner lieferten jedoch eine dürftige Vorstellung beim französischen Meister ab. In einer Partie mit vielen Strafzeiten traf nur Jonas Müller (32.) für den EHC, der wegen des 6:1 im Hinspiel gegen Gap Zweiter in der Gruppe hinter den ZSC Lions aus Zürich wurde.

Vergangenen Saison schieden alle sechs Klubs aus

Vergangene Saison strauchelten alle sechs DEL-Teilnehmer, die ab Freitag auch in die heimische Liga starten, nach enttäuschenden Leistungen in der Gruppenphase, fünf sogar als Gruppenletzter. Diesmal zogen die Adler Mannheim, der Deutsche Meister, und Red Bull München als Erste in die Runde der letzten 32 Mannschaften ein. „Letztes Jahr wurde die CHL zum ersten Mal ausgetragen und war für uns alle Neuland. Dieses Jahr haben wir bereits Erfahrung und gehen komplett anders an die Sache heran“, sagte Adler-Stürmer Andrew Joudrey. Der ERC Ingolstadt und die Düsseldorfer EG qualifizierten sich jeweils als Gruppenzweite.

In Helsinki findet am Dienstag die Auslosung für die nächste Runde statt. Die startet am 22. September mit den Hinspielen und endet am 6. Oktober mit den Rückspielen. Im Play-off sind dann ebenso nationale Duelle möglich.