Eishockey

Champions League: Eisbären treffen auf Norwegens Meister

Mit den Stavanger Oilers haben die Eisbären ein machbares Los erwischt. Auf die vier anderen deutschen Klubs warten schwerer Aufgaben

Im Training geht es intensiv zu bei den Eisbären

Im Training geht es intensiv zu bei den Eisbären

Foto: Wolfgang Kumm / dpa

Berlin.  Samu Haber kennen die meisten als Frontmann der Band Sunrise Avenue. Die kommt aus Finnland, und als Finne hat Haber natürlich eine Affinität zum Eishockey. In den MTV-Studios von Helsinki durfte Haber am Dienstag die K.o.-Runde der Champions Hockey League (CHL) auslosen. Für den EHC Eisbären ergab sich dabei aber kein finnischer Gegner in der Runde der besten 32 Mannschaften, die Berliner müssen sich mit dem norwegischen Meister Stavanger Oilers messen.

Für einen im Berliner Team ist das ein besonderes Los, zufällig für einen Finnen. Torhüter Petri Vehanen ging als junger Mann einst nach Stavanger, um für den Stadtrivalen Viking in der Saison 1998/99 seine ersten Erstliga-Spiele zu bestreiten. „Ich freue mich sehr, 17 Jahre nach dem Start meiner Profikarriere dort wieder in Stavanger zu spielen. Es werden sicher zwei schwere, aber gute Spiele werden“, sagt der 37-Jährige. Zwar hört sich das Los recht komfortabel an, doch die Oilers konnten sich in ihrer Gruppe gegen das finnische Team aus Kuopio und die tschechischen Vertreten aus Trinec als Erster qualifizieren. Die Heimpartie der Berliner wird am 22. September ausgetragen, das Rückspiel findet am 6. Oktober in Stavanger statt.

Für die anderen deutschen Klubs zog Sänger Haber potenziell schwerere Gegner. Der ERC Ingolstadt bekommt es dem CHL-Finalisten der Vorsaison aus Göteborg zu tun. Für die drei restlichen deutschen Vereine hatte Haber dann tatsächlich die Finnen parat. Meister Mannheim trifft auf die Espoo Blues. Red Bull München muss sich mit Lukko Rauma messen und die Düsseldorfer EG mit Kärpät Oulu.