DEL

Eisbären stellen in Wolfsburg Negativrekord ein

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Die Berliner verlieren beim 2:4 zum vierten Mal hintereinander. Auch vor der ersten Länderspielpause erlebten die Eisbären eine solche Serie. Knapp zwei Wochen bleiben Zeit, sich davon zu erholen.

Spaß macht es ja irgendwie immer in Wolfsburg. Kein Standort in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) liegt näher an Berlin, keine andere Arena wird daher so oft von so vielen Fans aus der Hauptstadt aufgesucht, wenn der EHC Eisbären unterwegs ist. Diesmal folgten wieder über 1000 Anhänger dem Klub und bereiteten der Mannschaft eine für ein Auswärtsspiel besondere Stimmung. Auf dem Rückweg dürfte viele der Fans dann vor allem eine Frage beschäftigt haben: Wird es etwas mit der direkten Qualifikation für das Viertelfinale?

Jetzt eine Antwort darauf zu finden, fällt schwer. Die Mannschaft hat ihre gute Ausgangsposition zuletzt komplett verspielt. Das 2:4 (0:1, 2:2, 0:1) bei den Niedersachsen war bereits die vierte Niederlage in Folge. Damit wurde unter Trainer Uwe Krupp die bisher längste Niederlagenserie der Saison eingestellt. Unter Jeff Tomlinson unterlag der EHC Ende Oktober just vor der ersten Länderspielpause viermal. Und genau jetzt geht die DEL wieder in eine Länderspiel-Unterbrechung. In dieser werden auch die Eisbären grübeln, wie sie in den letzten sieben Spielen der Hauptrunde noch den Sprung unter die besten Sechs schaffen können.

Rückstand auf Platz sechs wächst

Mit der Niederlage in Wolfsburg ist der noch schwerer geworden, vier Zähler beträgt der Rückstand der Eisbären – jetzt auch der der Niedersachsen. Bei den Grizzly Adams konnten die Berliner zwar wieder auf Kapitän André Rankel und Verteidiger Casey Borer zurückgreifen, dennoch fehlten weiterhin fünf Profis. Mit dem verbliebenen Kader zeigten sich die Berliner anfangs frischer und gingen nach dem ersten Wolfsburger Treffer durch zwei Überzahltore von Frank Hördler (23.) sowie Florian Busch (29.) mit 2:1 in Führung. Noch im zweiten Drittel steigerten die Gastgeber jedoch ihren Schwung und drehten die Partie wieder.

Krupp fand, dass sich seine Mannschaft gut verkaufte. „Ich bin mit fast allem zufrieden, was wir heute gemacht haben. Nur haben wir uns am Ende nicht belohnt“, sagte der Trainer. Laurin Braun hatte mit einem Penaltyschuss noch die große Chance, das Spiel wieder auszugleichen (49.). Doch wie Petr Pohl (55.) später mit einem Alleingang scheiterte er an Torhüter Sebastian Vogl. Knapp zwei Wochen haben die Eisbären nun Zeit, zurück in die Spur zu finden.

( ste )