Die Eisbären Berlin haben auch ihr zweites Champions-League-Spiel innerhalb von 24 Stunden verloren. Einen Tag nach dem 3:4 nach Penaltyschießen gegen PSG Zlin musste der DEL-Rekordmeister am Sonnabend beim HC Fribourg-Gotterón ein deutliches 3:6 (0:0, 0:3, 3:3) hinnehmen.

Die Tore für die Schweizer erzielten Christian Dubé (31.), dreimal Gregory Mauldin (34., 40., 59.), Thibaut Monnet (43.) sowie Martin Ness (52.). Für die Eisbären trafen erst im Schlussdurchgang André Rankel (43.), Darin Olver (47.) und Matthew Foy (52.).

Berlins Sportdirektor Stefan Ustorf, der erneut den erkrankten Jeff Tomlinson als Trainer an der Bande vertrat, baute die Eisbären nach der Niederlage gegen Zlin auf zwei Positionen um. Im Tor erhielt diesmal Mathias Niederberger den Vorzug vor Stammkeeper Petri Vehanen. In der Abwehr musste kurzfristig Nationalspieler Frank Hördler krankheitsbedingt passen. Um ihre Chance auf den Achtelfinaleinzug zu wahren, sind für die Eisbären in zwei Wochen in beiden Spielen gegen Djurgarden Stockholm Siege Pflicht.

Meister ERC Ingolstadt überzeugte hingegen gegen Saipa Lappeenranta und feierte beim 4:1 (1:0, 2:1, 1:0) den ersten Sieg.

dpa