Eishockey

Eisbären trotz Niederlage weiter auf Play-off-Kurs

Im Aufwärtstrend haben die Berliner Eishockeyspieler einen Dämpfer erhalten. Nach anfänglich guter Leistung verloren die Eisbären bei den Straubing Tigers nach Penaltyschießen 3:4.

Foto: imago sportfotodienst / imago/Bernd König

Die Eisbären bleiben in der Deutschen Eishockey Liga vorerst auf Play-off-Kurs, ihr Aufwärtstrend erhielt aber einen Dämpfer. Am Sonntag verlor der Titelverteidiger nach anfänglich guter Leistung bei den Straubing Tigers nach Penaltyschießen 3:4 (2:1, 1:0, 0:2/0:1). Der Abstand zum angestrebten achten Tabellenplatz beträgt jetzt für den Tabellen-Zehnten fünf Punkte.

Wie schon beim 5:4-Sieg am Freitag gegen Nürnberg mussten die Eisbären einem Rückstand hinterher laufen. Kristopher Beech markierte für die Gastgeber das schnelle 1:0. Doch der Meister aus der Hauptstadt lies sich davon nicht beirren. Mads Christensen und André Rankel drückten die Überlegenheit der Eisbären im ersten Drittel auch in Toren aus. Im zweiten Abschnitt riss der Faden der Berliner etwas.

Doch aufgrund einer stabilen Abwehrleistung der Eisbären konnten die Straubinger vorerst noch kein Kapital daraus schlagen. Julian Talbot erhöhte für die Gäste sogar auf 3:1. Doch die scheinbar sichere Führung verspielte der Meister postwendend. Thomas Brandl und Marcel Brandt konnten vor 5128 Zuschauern für die Hausherren ausgleichen.

Die Eisbären retteten wenigstens die Punkteteilung über die regulären 60 Minuten. Nach torloser Verlängerung sorgte der Straubinger Blain Down mit seinem verwandelten Penalty für den Zusatzpunkt der Niederbayern.