Eishockey

Eisbären unterliegen München und zittern um das Play-off

Trotz Aufholjagd hat der Titelverteidiger das Eis in München als Verlierer verlassen müssen - mit einer 3:6-Niederlage. Die Berliner bangen nun um die direkte Qualifikation für das Play-off.

Die Eisbären Berlin haben am 33. Spieltag der Deutschen Eishockey Liga (DEL) eine weitere Niederlage kassiert. Am Freitag unterlag der Titelverteidiger beim Tabellennachbarn EHC München trotz zwischenzeitlicher Aufholjagd mit 3:6 (0:2, 2:1, 1:3) und muss immer mehr um die direkte Qualifikation für das Play-off fürchten.

Vor 4868 Zuschauern in München sah es zur Hälfte des Spiels nach einer deutlichen Niederlage für die Eisbären aus. Die Gastgeber führten durch Tore von Alexander Barta (12. Minute), Thomas Merl (13.) und Ulrich Mauer (27.) bereits mit 3:0. Mit einem Doppelschlag innerhalb von nur 13 Sekunden brachten Barry Tallackson (32.) und James Sharrow (32.) den Meister zurück ins Spiel.

In einer temporeichen Partie drängten die Eisbären im Schlussdrittel auf den Ausgleich, der schließlich Laurin Braun (48.) gelang. Dennoch verließen die Berliner als Verlierer das Eis: Der Ex-Berliner Barta (55.) schloss einen Konter in Unterzahl zum 4:3 für die Münchner ab. Danach gab sich das Team von Trainers Jeff Tomlinson geschlagen. Daniel Richmond (57.) und Duncan (58.) besiegelten die zwölfte Auswärtspleite.