Eishockey

Eisbären beenden Auswärtsserie mit 5:3 in Schwenningen

Nach einer anfänglichen Schwäche haben sich die Berliner Eisbären gefangen und landeten beim Liga-Neuling Schwenningen endlich wieder einen Sieg. Nun folgt der Härtetest gegen Tabellenführer Köln.

Foto: Sebastian Kahnert / dpa

Nach zuletzt vier Auswärtsniederlagen in Folge konnte sich der Titelverteidiger der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) in der Fremde wieder durchsetzen. Bei den Schwenninger Wild Wings gelang dem EHC Eisbären ein 5:3 (2:1, 2:2, 1:0). Damit verkürzten die Berliner den Abstand zum wichtigen sechsten Platz, der den direkten Einzug in das Play-off-Viertelfinale bedeutet, auf acht Punkte.

Die zuletzt enttäuschenden Auftritt als Gast schienen sich auch in Schwenningen zunächst fortzusetzen. Keine Minute dauerte es, da lagen die Berliner trotz eigener Überzahl zurück. Doch danach fing sich der EHC, kontrollierte das Spiel und setzte gut nach. Bis auf 4:1 zog die Mannschaft von Trainer Jeff Tomlinson nach Treffern von Laurin Braun (4.), Julian Talbot (10.), Alex Trivallato (22.) und Barry Tallackson (35.) davon.

Olver sorgt für die Entscheidung

Doch danach schlichen sich Unachtsamkeiten ein, die Schwenninger konnten schnell den Anschluss herstellen und hatten im letzten Drittel lange die Möglichkeit zum Ausgleich. Erst kurz vor Ende gelang es Darin Olver, mit dem 5:3 ins leere Tor den Sieg zu sichern. Es war erst der zweite Drei-Punkteerfolg auf fremdem Eis in dieser Saison nach dem 3:2 am ersten Spieltag in Ingolstadt.

Insgesamt war es der fünfte Auswärtssieg für den Meister, zwei davon holte sich der EHC beim Liga-Neuling in Schwenningen. Am Dienstag stehen allerdings wieder größere Hürden im Weg, Tabellenführer Kölner Haie gastiert beim Neunten (19.30 Uhr O2 World).