Eishockey

Auswärtsschwache Berliner Eisbären unterliegen Hamburg 0:3

Die Eisbären Berlin haben eine erneute Niederlage in der Fremde kassiert. Der auf Tabellenplatz neun zurückgefallene deutsche Meister blieb damit im vierten Spiel in Serie auswärts ohne Punktgewinn.

Foto: Oliver Mehlis / dpa

Vorgenommen hatten sie sich viel, die Misere in fremden Hallen bot auch reichlich Anlass dazu. Doch die Auswärtsschwäche des EHC Eisbären setzt sich fort.

Der Titelverteidiger der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) unterlag am Freitagabend bei den Hamburg Freezers klar mit 0:3 (0:0, 0:3, 0:0). Für die schwächste Auswärtsmannschaft der Liga war das die vierte Niederlage in der Fremde hintereinander. Dabei kassierten die Berliner erschreckende 2:17 Tore.

Angefangen hatte es bei den Freezers, die mit dem neunten Heimsieg in Folge einen Klubrekord einstellten, eigentlich ganz gut. Das erste Drittel war hart umkämpft und wurde mit viel Tempo geführt.

Ab dem zweiten Abschnitt setzten die Eisbären den Gastgebern nicht mehr genug entgegen, Hamburg kam meist als Sieger aus den Zweikämpfen. Die Entscheidung fiel dann in nur sieben Minuten, Morten Madsen (33.), Marius Möchel (36.) und Adam Mitchell (40.) trafen für die Freezers. „Die Gegentore waren eigene Fehler“, sagte Eisbären-Angreifer Daniel Weiß.

Hamburg, vor sieben Wochen noch Letzter, rückte damit bis auf einen Punkt an Tabellenführer Köln heran. Die Berliner, bei denen die Stürmer André Rankel und Mads Christensen fehlten, rutschten einen Platz ab und sind Neunter. Die nächste Aufgabe erwartet den EHC am Sonntag gegen den Vorletzten Schwenningen. Allerdings erneut auswärts, was nichts Gutes erahnen lässt.