Aufwärtstrend des EHC Eisbären Berlin in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hält an. Der Deutsche Meister setzte sich bei den Iserlohn Roosters in der Verlängerung mit 5:4 (2:2, 1:1, 1:1) durch und feierte damit den dritten Erfolg in Serie, wenn er auch diesmal nur mit zwei Punkten belohnt wurde. Den Siegtreffer in einem abwechslungsreichen Spiel markierte für die Mannschaft von Trainer Jeff Tomlinson Kapitän André Rankel in der fünften Minute der Overtime.
Wie schon beim Berliner 7:5 im ersten Saisonvergleich zwischen beiden Teams sahen auch die Zuschauer in der Arena am Seilersee eine torreiche Partie. Die zweimalige Führung der Gastgeber durch Thomas Gödtel (3.) und Michael Brennan (18.) gleichen die Eisbären durch Treffer von Shawn Lalonde (12.) und Julian Talbot (19.) aus. Sie übernahmen danach immer mehr die Kontrolle über das Geschehen.
Barry Tallackson (22.) brachte die sehr konzentriert und diszipliniert spielenden Gäste, die nur vier Strafzeiten kassierten, kurz nach der ersten Pause erstmals in Front. Doch Iserlohn kam durch Jeffrey Giuliano (30.) noch im zweiten Drittel zum Ausgleich. Im letzten Spielabschnitt ging es zunächst mit dem munteren Toreschießen weiter.
André Rankel (42.) traf zum ersten Mal für die Eisbären, doch kurz darauf patzte ausgerechnet Berlins sonst so zuverlässiger Torhüter Robert Zepp, als er Michael Wolfs (43.) harmlosen Schuss zum 4:4 passieren ließ. Danach verteidigten beide Teams etwas besser, so dass bis zum Ende der regulären 60 Minuten keine weiteren Treffer mehr fielen.
Kapitän Rankel besiegelte mit seinem Tor in der Verlängerung den achten Saisonsieg des Hauptstadtklubs. Am Sonntag wollen die Eisbären nun im letzten Spiel vor der Länderspielpause in Wolfsburg ihre Erfolgsserie ausbauen.
dpa/mim




