Nach oben ist noch viel Luft, die Eisbären trennen vom Tabellenführer Köln 15 Punkte. Aber der Blick in Richtung Tabellenkeller, in dem Berlins Eishockey-Team vor Kurzem noch zu finden war, ist jetzt weniger schmerzhaft. Nach dem Sechs-Punkte-Wochenende gegen Ingolstadt und Krefeld beträgt das Polster zum Letzten Schwenningen mittlerweile fünf Punkte. Der Meister hat den Anschluss an das Mittelfeld der DEL geschafft.
Seine Vorderleute hätten sichtbar „die Anzahl der Fehler reduziert“, sagte Torhüter Rob Zepp. Dass er auch noch 31 der 32 Schüsse, die auf sein Tor kamen, hielt, sei ja schließlich sein Job. „Wir haben jetzt drei der letzten vier Spiele gewonnen“, erweiterte Zepp die Rechnung. „Darauf können wir aufbauen.“
Siegesserie soll Länderspielpause einläuten
Am Freitag in Iserlohn und am Sonntag in Wolfsburg haben die Eisbären die Chance, die erste Siegesserie dieser Saison zu starten. Danach geht die Liga in eine Länderspielpause. „Wir wollen eine weitere Woche gut trainieren“, sagte Julian Talbot, der sich gegen Krefeld mit zwei Toren hervortat.
„Wir hätten vielleicht noch öfter auf ihr Tor schießen müssen“, sprach Talbot auch den Punkt an, an dem sein Team noch das meiste Potenzial hat, sich zu verbessern. „Aber manchmal ist das mit den Toren auch Glück. Dass du im richtigen Moment am richtigen Fleck bist, kann dir keiner garantieren.
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