Natürlich ist die Tabellenführung in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) schön, zumal sie am Freitag gegen eine der besten Mannschaften der Liga, die Grizzly Adams Wolfsburg, durch ein 5:4 verteidigt wurde. Manche Nachrichten jedoch sorgen bei Peter John Lee, dem Manager des EHC Eisbären, für noch ein wenig mehr Freude. So konnte Stürmer Jeff Friesen am Sonnabend wieder aufs Eis. „Es geht ihm viel besser“, sagte Lee.
Wochenlang konnte der Deutschkanadier so gut wie gar nichts machen, eine Gehirnerschütterung sorgte ständig für Kopfschmerzen. Zuletzt war Friesen sogar in die USA gereist, um Linderung zu erfahren. „Er hat mit einigen Leuten gesprochen, Meinungen eingeholt und sich auch etwas behandeln lassen“, so Lee. Offenbar half es, denn Friesen wollte auch am Sonntag aufs Eis. Nur haben die Eisbären keine Trainingszeit gebucht, sie spielen nämlich bei den Adlern in Mannheim (19.05, Sky live).
Von der Platzierung her scheint die Aufgabe machbar, die Adler sind nur Neunter. Doch nach zuvor sechs Niederlagen in Folge gewannen die Mannheimer am Freitag gegen Köln erstmals wieder (5:4 n. P.), und ihr Potenzial ist weit größer, als es die Tabelle aussagt. Für die Berliner hätte ein Sieg einen schönen Nebeneffekt – an der Tabellenspitze würde es allgemein etwas weniger eng werden. Denn die Verfolger aus Krefeld und Wolfsburg spielen am Sonntag gegeneinander.
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