Nur ein Erfolg für die BR Volleys zählte. Um das große Ziel, das Erreichen des Final Four in eigener Halle, zu schaffen, durfte das Berliner Volleyballteam nicht schon beim ersten Schritt in der Champions League stolpern. Nach etlichen Problemen jubelten sie am Ende über ein 3:1 (26:28, 25:19, 28:26, 25:16) gegen ACH Volley Ljubljana.

Bereits im ersten Satz lieferten die Volleys vor 3731 Zuschauern in der Schmeling-Halle ein Paradebeispiel ihrer momentanen Instabilität. Gute Aktionen wechselten ab mit inkonsequentem Angriffsspiel. Eine 20:14-Führung und fünf Satzbälle nutzten nichts, der Satz ging mit 26:28 verloren.

Im zweiten Durchgang war schon mehr Konsequenz im BRV-Spiel – und Johannes Bontje verwandelte den ersten Satzball zum 25:19. Sicherheit gab das nicht, immer wieder scheiterte man am Block der cleveren Slowenen. Aber die Volleys kämpften aufopferungsvoll, holten Drei-Punkte-Rückstände auf und verwandelten den vierten Satzball – 28:26. Der Widerstand der Slowenen war gebrochen, es spielten nur noch die Berliner.

seb