Volleyball

Berlin Volleys ziehen locker ins Pokal-Halbfinale ein

Gegen den Bundesliga-Letzten VSG Coburg/Grub haben sich die Berlin Volleys im Pokal-Viertelfinale mühelos durchgesetzt. Trainer Mark Lebedew konnte entspannt sein.

Erstmals seit der Saison 2008/09 haben die Berlin Volleys wieder das Halbfinale im deutschen Pokalwettbewerb erreicht. Die Mannschaft von Trainer Mark Lebedew behauptete sich am Mittwochabend im Viertelfinale gegen den Bundesliga-Letzten VSG Coburg/Grub nahezu mühelos mit 3:0 (25:21, 25:12, 25:17).

Vor 2315 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle überzeugte der Gastgeber in der nur 66 Minuten dauernden Partie überwiegend durch seine starke Blockabwehr. Gegen einen allerdings schwachen Kontrahenten ragte beim Sieger der serbische Nationalspieler Srecko Lisinac im Mittelblock heraus.

„Anfangs hatten wir nicht so richtig das Timing“, sagte Robert Kromm, mit 15 Punkten bester Spieler der Partie. „Das Spiel spiegelt unsere Situation wider“, ergänzte Manager Kaweh Niroomand, „die Mannschaft muss ihren Rhythmus finden. Das war noch nicht das wahre Gesicht der BR Volleys.“ Doch die mittelmäßige Vorstellung reichte, um den Bundesliga-Aufsteiger in die Schranken zu weisen.

Lebedew konnte es sich sogar leisten, zum dritten Satz Kapitän Scott Touzinsky auszuwechseln und dafür Nachwuchsspieler Ruben Schott im Außenangriff zu bringen. Dem Offensivschwung bei den Berlin Volleys tat der Tausch keinen Abbruch. Bis zum 20:10 im zweiten Satz führte Sebastian Kühner als Zuspieler Regie, danach übernahm Kawika Shoji diese Rolle. Shoji war erst am Montagabend von einer 14-tägigen Länderspiel-Reise mit der US-Nationalmannschaft aus Japan nach Berlin zurückgekehrt.

Die Auslosung für das Pokal-Halbfinale (Spieltermin: 14./15. Dezember) findet am Donnerstagabend im Anschluss an die letzte Viertelfinal-Begegnung zwischen dem VC Dresden und dem TV Bühl statt.