Auf der 2. Etappe der Kastilien-Leon-Rundfahrt in Westspanien hat sich der Tunesier Rafaa Chtioui (29) im benachbarten Portugal verfahren. Wie die Zeitung „El País“ berichtete, war der Tunesier gleich nach dem Start in der portugiesischen Stadt Guarda von der Strecke abgekommen.
Auf der Suche nach dem Feld fuhr er ziellos mehrere Landstraßen ab. „Er war ohne Landkarte, ohne Telefon, ohne Geld und mit sehr begrenzten Portugiesisch-Kenntnissen unterwegs“, berichtete das Blatt.
Erst als ihm ein Passant ein Smartphone lieh, fand er über die Homepage des Rennens zur Strecke zurück. Der Zwischenfall hatte sich nach Informationen der Zeitung am vorigen Wochenende auf der zweiten Etappe der Kastilien-León-Rundfahrt ereignet, die in der spanischen Ortschaft Fuentes de Oñoro endete.
„Der wird schon wieder auftauchen“
„Rafaa ist manchmal ein wenig zerstreut“, berichtete Paco Mancebo, ein Teamkamerad des Tunesiers. Als das Skydive-Dubai-Team dem Rennleiter Juan Carlos Domínguez mitteilte, dass ein Fahrer vermisst wurde, antwortete dieser lapidar: „Der wird schon wieder auftauchen.“ Domínguez hatte andere Sorgen: Er musste einen Teil der Etappe neutralisieren, weil ein Abschnitt wegen Schnees unpassierbar war.
dpa





