Dieses Jubelbild hatte denn doch Folgen. Jerome Boateng, Joshua Kimmich, Arturo Vidal, Thiago Alcántara und Douglas Costa posteten am Sonntag vor einer Woche nach dem 5:1 des FC Bayern München gegen Borussia Dortmund aus der Kabine ein Foto, in dem sie die Schuhe des amerikanischen Herstellers Nike hochhielten – Hauptkonkurrent von Bayern Münchens Ausrüster (900 Millionen Euro bis 2030) und Anteilseigner (8,33 Prozent) Adidas .

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Werbung nur in der Freizeit

Bisher wollten weder der FC Bayern noch Adidas zu dem Vorfall Stellung nehmen. Hinter den Kulissen aber wurde es laut. Nach Informationen der „Sport Bild“ soll Sportvorstand Matthias Sammer den fünf Spielern eine Standpauke gehalten haben. In ihrer Freizeit dürften die Spieler demnach ins Netz stellen, was sie wollen. An der Säbener Straße und in der Allianz Arena seien Botschaften privater Marken allerdings verboten. Das gelte übrigens nur für Schuhe, sondern auch für Dienstwagen und Handys.