Wimbledon 2013

Was Sie schon immer über Tennis wissen wollten

Die meisten zertrümmerten Schläger in einem Spiel, die schnellsten Aufschläge oder das kürzeste Match aller Zeiten: Die Berliner Morgenpost hat die interessantesten Fakten über Tennis gesammelt.

Schläger kaputt

Den Rekord für die meisten zertrümmerten Tennisschläger in einem Spiel hält der Zyprer Marcos Baghdatis. 2012 mussten gegen den Schweizer Stanislas Wawrinka vier Rackets dran glauben. Obwohl pro Schläger eigentlich 500 US-Dollar Strafe fällig werden, wurde Baghdatis nur zu 1250 verdonnert. Die Begründung: Er hatte seine Spielgeräte nicht über das Match verteilt, sondern direkt hintereinander zerlegt.

Das Berliner Wimbledon

Wer hätte das gedacht? Auch in der Hauptstadt wird auf Rasen gespielt. Vom 8. bis 11. August finden in Charlottenburg zum sechsten Mal die Rasentennis-Open statt. Ausrichter ist der Verein für Körperkultur Berlin 1901 e.V.

Die schnellsten Aufschläge

Der Australier Samuel Groth servierte letztes Jahr den schnellsten jemals gemessenen Aufschlag: 263 Kilometer pro Stunde. Unter den Damen hält die ehemalige Weltranglistenerste Venus Williams mit 209 km/h den Rekord. Bei Sabine Lisicki wurden sogar einmal 210 gemessen, doch die Geschwindigkeit wurde wegen technischer Fehler bei der Messung nicht anerkannt.

Das peinliche Nasenfahrrad

Wenn ein Spieler seinem Gegner die „Brille“ verpasst, ist nicht von einer Sehhilfe die Rede ist, sondern von einer glatten Niederlage von 0:6, 0:6. Die Nullen in diesem schmählichen Resultat stehen für die beiden Gläser einer Brille.

Im Eiltempo

Eben diese Brille verpasste Lamine Ouahab ihrer Gegnerin Omar Abounnour am 19. Februar 2012 bei einem Challenger-Turnier in Meknès. Ouahabs 6:0, 6:0 nach 30 Minuten und 36 Sekunden ist gleichzeitig das kürzeste Tennismatch aller Zeiten.

In Schrittgeschwindigkeit

Drei Stunden und 33 Minuten: So lange spielten sich die US-Amerikaner Will Duggan und Ron Kapp am 12. März 1988 in Santa Barbara den Ball über das Netz zu. Insgesamt 6.202 Mal. Vicky Nelson und Jean Hepner brauchten vier Jahre zuvor nicht ganz so lange. Ihr Ballwechsel dauerte „nur“ 29 Minuten.

Große Spiele, großes Geld

Auf der Forbes-Liste der reichsten Sportler in diesem Jahr sind unter den ersten 100 Athleten nur drei Frauen – alles Tennisspielerinnen. Maria Scharapowa (Platz 22, 22,2 Millionen Euro) führt, gefolgt von Serena Williams (68, 15,7 Mio.) und der Chinesin Li Na (85, 13,9 Mio.). Der bestbezahlte Tennisspieler mit 55,5 Millionen Euro jährlich ist Roger Federer, der Rang zwei der Liste belegt.

Gefangen im sozialen Netzwerk

Auch bei Facebook ist Maria Scharapowa Spitzenreiterin: Mehr als 10,3 Millionen Nutzern „gefällt“ die Weltranglistendritte. Bei Twitter macht Serena Williams das Rennen: 3,8 Millionen Follower.

Stöhn, Ächz, Keuch

In dieser Kategorie kann die blonde Russin nicht ganz oben mithalten. Denn den Rekord für das lauteste Stöhnen auf dem Platz hält die Portugiesin Michelle Larcher de Brito mit 109 Dezibel. Scharapowa belegt Platz zwei mit 101 Dezibel. Zum Vergleich: Ein LKW kommt ungefähr auf 90, eine Motorsäge auf 100 Dezibel.

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