Fußball-Profi Maik Franz von Hertha BSC ist am Mittwoch in München an seiner verletzten Schulter operiert worden. „Alles ist gut verlaufen“, sagte der behandelnde Arzt Peter Habermeyer nach dem eineinhalbstündigen Eingriff. Es habe keine Komplikationen gegeben. Bei der Operation wurde die Gelenklippen- und knöcherne Pfannenverletzung in der rechten Schulter von Innenverteidiger Franz behandelt. Er kann die Klinik nach Angaben des Vereins am Wochenende wieder verlassen.

Zunächst würden die Schulter und der Arm noch einige Zeit ruhig gestellt, hieß es in der Pressemitteilung des Berliner Zweitligisten am Mittwoch. Danach könne Franz mit den Reha-Maßnahmen beginnen. „In etwa drei bis vier Monaten – je nach Heilungsverlauf – wird der Herthaner dann wieder ins Training einsteigen können“, prognostizierte der Klub.

Franz hatte sich die Verletzung im Meisterschaftsspiel am Sonnabend beim 1. FC Kaiserslautern zugezogen. FCK-Angreifer Mohamadou Idrissou war dem Abwehrspieler auf die rechte Schulter getreten. „Ich bin total am Boden zerstört“, hatte Franz gesagt. „Diese Diagnose tut richtig weh.“

Denn erst im Dezember 2011 hatte er einen Kreuzbandriss erlitten und konnte ebenfalls monatelang nicht spielen. Franz sei aber „ein Kämpfer, hat sich in seiner Karriere schon oft wieder zurückgearbeitet – dies wird er auch diesmal tun!“, prophezeite Hertha-Trainer Jos Lohukay.

dpa/bee