++++ Der spanische Rekordmeister Real Madrid setzt weiter auf eine Verpflichtung von Superstar Cristiano Ronaldo von Manchester United. „Es besteht die Hoffnung, dass er im nächsten Jahr zu uns kommt“, sagte Trainer Bernd Schuster der Sportzeitung „Marca“. 2009 werde es für den englischen Klub schwierig werden, den Portugiesen zu halten. Ronaldo werde sein oberstes Ziel sein, ergänzte der deutsche Coach. „Es muss alles Mögliche unternommen werden, denn dieser Fußballer lohnt sich.“ ++++
++++ Die Staatsanwaltschaft München wird keine Ermittlungen wegen eines Bestechungsverdachts beim Uefa-Pokal-Halbfinale zwischen Zenit St. Petersburg und dem FC Bayern München (4:0) einleiten. „Wir sehen keine konkreten Anhaltspunkte für ein Ermittlungsverfahren“, sagte Münchens Leitender Oberstaatsanwalt Christian Schmidt-Sommerfeld. Seinen Angaben zu Folge hatte sich die spanische Justiz mit einem Rechtshilfeersuchen an die Staatsanwaltschaft München gewandt. ++++
++++ Argentinien hat mit dem 2:1 (2:1) gegen Uruguay nach fünf Spielen ohne Sieg in der südamerikanischen WM-Qualifikation wieder ein Erfolgserlebnis gefeiert. Mit 16 Punkten auf der Habenseite bleibt der zweimalige Weltmeister Spitzenreiter Paraguay auf den Fersen, der nach dem 1:0 (1:0) in Kolumbien 20 Zähler aufweist. Am Tabellenende gab Bolivien durch ein 3:0 (2:0) die Rote Laterne an Gegner Peru ab. Vor 48.000 Zuschauer im Monumental-Stadion von Buenos Aires brannte Argentinien, das mit dem Münchner Martin Demichelis in der Verteidigung agierte, von Beginn an ein Feuerwerk ab, lag dank Lionel Messi (6.) und Sergio Agüero (13.) schnell 2:0 vorne. Doch nach dem Anschlusstreffer durch Diego Lugano (40.) begann das große Zittern, und der Sieg wurde nur dank großem Kampf über die Zeit gebracht. In Bogota hoffte Kolumbiens Interimscoach Eduardo Lara vergeblich auf das erste Erfolgserlebnis nach vier Spielen ohne Sieg. Paraguay, das mit dem Dortmunder Nelson Valdez, aber ohne den gelbgesperrten Wolfsburger Jonathan Santana antrat, machte dank des Treffers von Salvador Cabanas (8.) vor 30.000 Besuchern im El-Campin-Stadion von Bogota den nächsten Schritt Richtung Südafrika. Ohne den rotgesperrten Torjäger Paolo Guerrero (Hamburger SV) war Peru leichte Beute für Bolivien, das durch einen Doppelschlag von Joaquin Botero (5./17.) sowie ein Tor durch Ronald Garcia (82.) vor nur 15.000 Fans den zweiten Eliminatorias-Sieg in der Höhe von La Paz einfuhr. Die Gäste mit dem Schalker Carlos Zambrano in der Innenverteidigung warten dagegen weiter auf den ersten Punktgewinn in der Fremde. ++++
++++ Mit rassistischen Aktionen und Ausschreitungen haben italienische Randalierer am Rande des WM-Qualifikationsspiels der Squadra Azzurra in Bulgarien (0:0) erneut für einen Skandal gesorgt. Nachdem die italienischen Hooligans mit faschistischen Gesänge und Grüßen die bulgarischen Anhänger provoziert hatten, waren beide Seiten mit Steinen und Flaschen aufeinander losgegangen. Ein Polizist wurde dabei verletzt, mehrere Personen wurden verhaftet. „Die Fans müssen bestraft werden“, forderte Italiens Verbandspräsident Giancarlo Abete: „Die verkauften Tickets wurden mit Namen versehen, so können wir jede Person verfolgen.“ Italien hat seit Jahren schon ein Hooligan-Problem und kämpft bislang erfolglos gegen die Gewaltwelle in italienischen Stadien an. ++++
++++ Nach Senegals Aus in der WM-Qualifikation haben Fans das Hauptquartier des eigenen Verbands angegriffen und geplündert. Bei den Ausschreitungen in Dakar attackierten verärgerte Anhänger das Gebäude mit Steinen und randalierten in den Geschäftsräumen. Die Polizei des westafrikanischen Landes drängte die aufgebrachte Menge mit Tränengas zurück. Senegals Auswahl hatte zuvor durch ein 1:1 gegen Gambia bereits in der vorletzten Phase seine Chance zur Teilnahme an der Endrunde 2010 in Südafrika verspielt. ++++
++++ Die EU-Kommission zeigt Fifa-Präsident Joseph S. Blatter offenbar weiter die kalte Schulter. Sie lehnt eine Ausländerbeschränkung durch Quoten im europäischen Fußball weiterhin ab . „Jede Regel, die auf der Nationalität der Spieler basiert, ist unakzeptabel, sagte EU-Sportkommissar Jan Figel dem Nachrichten-Magazin "Focus" und reagierte damit auf erneute Vorschläge von Blatter. Der Schweizer hatte eine stufenweise Lösung bei der umstrittenen 6+5 Regel vorgeschlagen. 2010 sollten bei Liga-Spielen mindestens vier einheimische Spieler antreten. 2011 dann fünf und 2012 sechs. Brüssel beruft sich auf das Bosman-Urteil, das die Freizügigkeit der EU-Bürger, also auch der Profis, garantiert. Rechtlich in Ordnung sei aber eine „Eigengewächs-Regelung“. Danach sollen die Mannschaften mit einer Mindestzahl selbst ausgebildeter Spieler auflaufen. Auch Uefa-Präsident Michel Platini hatte immer wieder darauf hingewiesen, dass die von Blatter angedachte 6+5-Regel im Widerspruch zum EU-Recht stehe und deshalb nicht durchzusetzen sei. ++++





