Albas Basketballteam startete mit einer deutlichen Niederlage in das neue Jahr. Die Mannschaft von Coach Aito Reneses konnte die Partie bei Herbalife Gran Canaria zum Auftakt der Top 16 des Eurocups nur kurz offen gestalten, musste sich dann jedoch klar mit 81:100 (38:53) geschlagen geben.
Nach einem Dreier von Peyton Siva zum 12:11 (5.) sah es so aus, als würde es Alba gelingen, den offensivstarken Gastgebern auf Augenhöhe zu begegnen. Das Team von den Kanaren, während der Hauptrunde mit 92,5 Punkten pro Partie die korbgefährlichste Mannschaft des Eurocups, setzte sich in der Folge jedoch zügig ab.
0:11-Serie nach der Halbzeit sorgt für Entscheidung
Während sich bei den Berlinern, denen erneut die verletzten Spencer Butterfield und Bogdan Radosavljevic fehlten, auf der Suche nach dem schnellen Abschluss die Ballverluste häuften, zeigten sich die Spanier deutlich treffsicherer. Nach dem ersten Viertel lag Alba noch mit 20:26, vier Minuten später jedoch bereits mit 25:37 zurück.
Dank Luke Sikma und Marius Grigonis konnten die Berliner beim 38:53 noch mit einem Rest Optimismus in die Halbzeitpause gehen. Der allerdings war nach einer 0:11-Serie schnell dahin. Nach dem 38:64 (23.) ging es trotz tadelloser Einstellung nur noch darum, den Schaden zu begrenzen. „Das Spiel wird uns gleich zeigen, wo wir in dieser Gruppe stehen“, hatte Sikma, mit 27 Punkten und sieben Rebounds bester Berliner, vor dem Abflug nach Gran Canaria gesagt. Bleibt zu hoffen, dass die klare Niederlage nicht zur Blaupause für die noch ausstehenden fünf Partien der Top 16 wird.
Jetzt geht es nach Ludwigsburg
Bevor die Berliner am kommenden Mittwoch Galatasaray Istanbul zum zweiten Spiel der Top 16 in der Mercedes-Benz Arena empfangen (20.45 Uhr), müssen sie am Sonntag (15 Uhr) beim direkten Konkurrenten Ludwigsburg Platz zwei in der Bundesliga zurückerobern. Was wohl ebenfalls nicht einfach wird. Die Schwaben gewannen am Dienstagabend ihr Nachholspiel in Oldenburg 87:79.





