Basketball

Alba beendet das Jahr mit einem Sieg

26 Pflichtspiele, 18 gewonnen: Die Bilanz des ersten Halbjahres mit Trainer Aito Reneses bei Alba Berlin fällt sehr positiv aus.

15 Punkte gegen Braunschweig, wie gewohnt kein Fehlwurf von der Freiwurflinie: Marius Grigonis

15 Punkte gegen Braunschweig, wie gewohnt kein Fehlwurf von der Freiwurflinie: Marius Grigonis

Foto: Maurizio Gambarini / dpa

Berlin.  Es ist schon beachtlich, wie viel Energie Alba Berlins Basketballteam im Zwei-Tage-Rhythmus mobilisieren kann. Am Mittwoch wurde noch Retabet Bilbao in der Mercedes-Benz Arena besiegt, am Freitag fuhren die Braunschweiger Löwen ohne Bundesliga-Punkte nach Hause. Die Berliner bissen sich vor 10.251 Zuschauern mit 88:81 (52:40) durch. Für das Pokal-Viertelfinale waren sie nach einer Niederlage Bonns unter der Woche bereits zuvor qualifiziert.

Siva und Grigonis mit je 15 Punkten

Nach drei souveränen Vierteln (70:56/30. Minute) machte sich das Fehlen der verletzten Spencer Butterfield und Bogdan Radosavljevic dann doch deutlich bemerkbar. Die Gäste kamen bis auf 72:70 (34.) heran, konnten die Partie jedoch nicht mehr kippen, weil Alba, allen voran Peyton Siva (15 Punkte), noch einmal zulegen konnte. Auf die gleiche Punktzahl kam der Litauer Marius Grigonis. Der wie schon gegen Bilbao stark aufspielende Akeem Vargas kam auf 14 Punkte, alle erzielt in der ersten Halbzeit.

Das war’s für Alba in 2017. 26 Pflichtspiele in zwölf Wochen, davon 18 gewonnen, eine mehr als ordentliche Bilanz und: mit zumeist sehr attraktivem Basketball. Das neue Jahr wird beginnen, wie das alte endete. Bereits am Neujahrstag fliegt die Mannschaft um sieben Uhr morgens nach Gran Canaria, wo sie am Dienstag (21 Uhr/Telekomsport) in die Top 16 des Eurocups startet.