Basketball

Alba Berlin kassiert in Ulm eine bittere Pleite

Der Berliner Bundesligist hat im Kampf um eine gute Playoff-Ausgangsposition einen herben Rückschlag erlitten. Dafür gibt es Gründe.

Elmedin Kikanovic war mit 17 Treffern Albas erfolgreichster Korbjäger

Elmedin Kikanovic war mit 17 Treffern Albas erfolgreichster Korbjäger

Foto: FrankHoermann/SVEN SIMON / picture alliance / Sven Simon

Neu-Ulm.  – Alba Berlin hat in der Basketball-Bundesliga im Kampf um eine gute Playoff-Ausgangsposition einen herben Rückschlag erlitten. Die Berliner verloren bei ratiopharm Ulm 68:78 (34:35).

Alba bleibt Tabellensechster, aber Verfolger Ulm ist nun punktgleich mit den Berlinern. Beste Werfer der Berliner waren Elmedin Kikanovic mit 17 und Jordan Taylor mit 13 Punkten. Bei Ulm überragten Per Günther mit 21 und Da'Sean Butler mit 19 Zählern.

Beide Teams begannen sehr nervös. Es dauerte fast zwei Minuten, bis der erste Korb fiel. Elmedin Kikanovic machte die ersten Punkte für die Berliner, die zunächst besser ins Spiel fanden. Danach drehte Ulm auf, ging bis zum Ende des ersten Viertels mit 21:16 in Führung.

Intensive Partie mit Playoff-Charakter

Es entwickelte sich eine sehr intensive Partie mit Playoff-Charakter, in der die Gastgeber in der ersten Halbzeit meist führten. Erst kurz vor der Pause lag Alba dank Jordan Taylor mit 32:30 wieder vorn. Die Alba-Profis leisteten sich zu viele Fehlwürfe und Ballverluste. Von acht Versuchen trafen sie nur einen Dreier. Deshalb ging Ulm mit einem Punkt Vorsprung in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel blieb AlbaL zunächst dran. Aber eine klägliche Wurfquote, Schwächen beim Rebound und viele Foulpfiffe gegen die Berliner sorgten dafür, dass sich Ulm bis zum Ende des dritten Viertels auf 62:48 absetzte – die Vorentscheidung in dem Spiel.