Die Ausgangssituation ist vielsagend. Gewinnt Alba Berlin an diesem Sonnabend (18.30 Uhr, Mercedes-Benz Arena) gegen die Baskets Würzburg und erreicht damit das Top Four um den deutschen Pokal Ende Februar in München, ist nichts Besonderes passiert. Es wäre die zwölfte Teilnahme in zwanzig Jahren; acht Mal haben die Berliner den Cup gewonnen.
Für Würzburg wäre das Top Four ein Novum
Schaffen allerdings die Franken einen Erfolg, könnten sie sich auf ihren ersten Start beim Top Four freuen. „Wenn sie dieses eine Spiel gewinnen“, sagt Alba-Trainer Sasa Obradovic, „ist es für sie automatisch eine erfolgreiche Saison.“
Aber das muss ja nicht passieren, obwohl Alba mit Jordan Taylor ein Spieler verletzt fehlt, der beim 80:69-Bundesligasieg in Würzburg am 30. Dezember noch dabei war. Dafür erleben die Fans das Debüt des Amerikaners Robert Lowery (29), der für Taylor nachverpflichtet wurde.
Weniger Druck für Cherry und Akpinar
„Wir hoffen durch ihn auf mehr Kreativität und Energie“, sagt Obradovic, „zuletzt lag zu viel Druck auf den Schultern von zwei Spielern.“ Gemeint sind die Point Guards Will Cherry (24) und Ismet Akpinar (20). Dass die Würzburger auch auswärts sehr gefährlich werden können, beweisen ihre Siege in Frankfurt, Ulm und Oldenburg.
JL





