Basketball

Alba nutzt seinen Vorteil im Eurocup nicht zum Sieg

Will Cherry war bei Alba Berlin zwar auch in Klaipeda ein großer Antreiber. Aber seine insgesamt 17 Punkte reichten nicht zum Sieg

Will Cherry war bei Alba Berlin zwar auch in Klaipeda ein großer Antreiber. Aber seine insgesamt 17 Punkte reichten nicht zum Sieg

Foto: nph / Engler / picture alliance / nordphoto

Berliner Basketballteam unterliegt beim litauischen Klub Neptunas Klaipeda, weil die Mannschaft einfach keine Konstanz im Spiel findet.

Klaipeda.  Acht Minuten vor Ende sah es danach aus, als würde sich das Spiel zugunsten von Alba Berlin wenden. Das Berliner Basketballteam lag beim litauischen Vertreter Neptunas Klaipeda mit 55:52 vorn, und Klaipedas Spielmacher Daniel Ewing leistete sich ein disqualifizierendes Foul; er hatte Berlins Akeem Vargas zu Boden gestoßen. Nun fehlte den Litauern ihr Lenker. Aber Alba konnte diesen Vorteil nicht nutzen. Am Ende stand im zweiten Zwischenrundenspiel des Eurocups ein 65:73 (29:38). Will Cherry war mit 17 Punkten bester Alba-Werfer.

Die Berliner – ohne die verletzten Niels Giffey und Jordan Taylor – verloren verdient. Es gelang der Mannschaft von Trainer Sasa Obradovic nicht, einigermaßen kontinuierlich auf gutem Niveau zu spielen. Vor 5230 Zuschauern war der Start unterirdisch – 0:12.

Alba startet mit einem Zwölf-Punkte-Rückstand

Zwar war man beim 23:25 (15. Minute) schon einmal dran, aber gleich folgte eine 3:13-Serie. Spielmacher Cherry konnte von Ismet Akpinar nur teilweiese entlastet werden. Der 20-Jährige hatte nach knapp zwölf Minuten Einsatzzeit fünf Fouls kassiert.

Nach besagtem 55:52 folgte der nächste Einbruch – 55:62. Alle Versuche halfen nichts mehr. Alba unterlag gegen einen Gegner, den man mit einer einigermaßen guten Leistung hätte schlagen müssen. BM