Acht Minuten vor Ende sah es danach aus, als würde sich das Spiel zugunsten von Alba Berlin wenden. Das Berliner Basketballteam lag beim litauischen Vertreter Neptunas Klaipeda mit 55:52 vorn, und Klaipedas Spielmacher Daniel Ewing leistete sich ein disqualifizierendes Foul; er hatte Berlins Akeem Vargas zu Boden gestoßen. Nun fehlte den Litauern ihr Lenker. Aber Alba konnte diesen Vorteil nicht nutzen. Am Ende stand im zweiten Zwischenrundenspiel des Eurocups ein 65:73 (29:38). Will Cherry war mit 17 Punkten bester Alba-Werfer.

Die Berliner – ohne die verletzten Niels Giffey und Jordan Taylor – verloren verdient. Es gelang der Mannschaft von Trainer Sasa Obradovic nicht, einigermaßen kontinuierlich auf gutem Niveau zu spielen. Vor 5230 Zuschauern war der Start unterirdisch – 0:12.

Alba startet mit einem Zwölf-Punkte-Rückstand

Zwar war man beim 23:25 (15. Minute) schon einmal dran, aber gleich folgte eine 3:13-Serie. Spielmacher Cherry konnte von Ismet Akpinar nur teilweiese entlastet werden. Der 20-Jährige hatte nach knapp zwölf Minuten Einsatzzeit fünf Fouls kassiert.

Nach besagtem 55:52 folgte der nächste Einbruch – 55:62. Alle Versuche halfen nichts mehr. Alba unterlag gegen einen Gegner, den man mit einer einigermaßen guten Leistung hätte schlagen müssen. BM