Basketball

Seriensieger Alba will endlich auch wieder in Hagen gewinnen

Seitdem die Mannschaft von Ex-Alba-Spieler Ingo Freyer 2010 in eine neue Halle gezogen ist, verloren die Berliner dort vier Spiele in Folge. Vergangene Saison endet in Hagen eine Serie von 17 Siegen.

Foto: Antonio Bat / dpa

Dass Albas Basketballer innerhalb von 41 Stunden zwei Spitzenmannschaften schlagen können, haben sie vor genau einer Woche mit den Heimsiegen gegen CSP Limoges und den FC Bayern bewiesen.

Jetzt wollen sie diesen Kraftakt auch auswärts meistern. Nach dem souveränen 80:67-Erfolg bei Cedevita Zagreb am Freitag in der Europaliga flog das Team von Sasa Obradovic direkt gen Westen, wo es am Sonntag (17 Uhr) bei Phoenix Hagen antritt.

Ohne Marko Banic übrigens, der schon in Kroatien wegen einer Rückenblockade fehlte. Dafür könnte Vojdan Stojanovski nach überstandener Verletzung ins Aufgebot zurückkehren.

Angesichts der Siegesserie seines Teams klingt es wie Tiefstapelei, wenn Obradovic sagt: „In Hagen zu gewinnen, ist nie leicht. Uns erwartet dort ein hartes Spiel gegen einen sehr aggressiven Gegner.“

Albas Coach spricht aber aus Erfahrung. Seit Phoenix 2010 in eine neue Halle umzog, konnte Alba dort nicht mehr gewinnen. Sich auf das unorthodoxe Hagener Spiel einzustellen, falle zudem „besonders schwer, wenn man direkt von einem Spiel in der Euroleague kommt, wo kontrollierter gespielt wird“.

Nun ist Alba auch schon lange nicht mehr als ungeschlagener Tabellenführer in Hagen aufgelaufen. Das, hofft Alex King, sollte sein Team trotz schwerer Beine beflügeln. Es sei „langsam an der Zeit ist, dort zu gewinnen“, sagt Albas Kapitän.