Alba Berlin darf in der nächsten Saison in der Basketball-Euroleague starten. Das hat der Vorstand der Euroleague am Mittwoch in Barcelona beschlossen.

Die Berliner erhalten eine Wildcard für die Saison 2014/15. Alba geht als zweites deutsches Team in den Wettbewerb. Als Meister hatte sich Bayern München regulär qualifiziert.

Die Hauptstädter hatten die Finalserie in der Basketball-Bundesliga (BBL) mit 1:3 gegen die Bayern verloren. Damit bleibt Alba der beschwerliche Weg über die Qualifikation erspart.

In der Saison 2013/2014 holte sich Maccabi Tel Aviv den begehrten Titel.

Alba freut sich über Euroleague-Wildcard

Die Wildcard hat bei Alba Berlin große Freude ausgelöst. „Es ist eine schöne Bestätigung unserer täglichen Arbeit auf und außerhalb des Feldes“, sagte Berlins Geschäftsführer Marco Baldi am Donnerstag: „Ich freue mich sehr für unseren Klub, unsere Fans und die Sportstadt Berlin, dass wir uns erneut mit den besten Teams Europas messen können.“

Der Vizemeister hatte das Startrecht als erster sportlicher Nachrücker für den vakanten A-Lizenz-Startplatz in der Königsklasse erhalten. „Unsere erfolgreiche Saison gepaart mit unserer wirtschaftlichen Stabilität und dem großen Zuschauerzuspruch wurde mit dem Startplatz honoriert“, sagte Baldi. Die Euroleague-Saison werde eine große Herausforderung für das junge Team.

Die Auslosung der Gruppen erfolgt am 10. Juli in Barcelona. Alba nimmt bereits zum zehnten Mal an der Euroleague teil. Zuletzt war der frühere Serienmeister 2012 ebenfalls dank einer Wildcard dabei gewesen.

dpa/sei