Basketball

Für Alba geht es im Pokal-Spiel gegen Bonn um alles

Im Pokal-Spiel gegen die Telekom Baskets Bonn geht es für Alba um den Einzug ins Final-Four. Die Erfolge der vergangenen Wochen machen die Berliner zuversichtlich.

Die Erfolge der vergangenen Wochen wollen die Basketballer von Alba Berlin vor dem Pokal-Viertelfinale gegen die Telekom Baskets Bonn (Mittwoch, 20 Uhr) beiseite schieben. „Wir können uns dafür nichts kaufen. Beim Spiel am Mittwoch interessiert es keinen, ob wir vorher 15 Spiele gewonnen haben“, sagte Sportdirektor Mithat Demirel. „Wir müssen so ins Spiel gehen, wie wir es zuletzt getan haben“, forderte er.

Nur der Sieger des Duells mit dem Bundesliga-Sechsten zieht in das Final-Four um den BBl-Pokal am 29./30. März in Neu-Ulm ein. Eine extra Portion Motivation sei nicht notwendig, meinte Trainer Sasa Obradovic. „Das Top Four zu erreichen, ist eines unserer Saisonziele und die Spieler brennen darauf.“

Dreimal standen sich die Teams bereits in dieser Saison gegenüber, zweimal behielt der Pokal-Titelverteidiger aus der Hauptstadt die Oberhand. „Das ist wirklich eine Mannschaft, gegen die wir alles brauchen, um sie besiegen zu können. Die Bonner werden nicht aufhören zu kämpfen“, warnte Demirel am Dienstag. „Es ist umso wichtiger, sich zu konzentrieren, auf das Verteidigen zum Beispiel.“ Ihr „gutes Zusammenspiel“ und „großes Spielverständnis“ hat Obradovic als Stärken der Bonner ausgemacht.

„Es ist sehr viel Glaube da“

Das Selbstvertrauen aus den vergangenen Partien mit dem Vereinsrekord von 15 Siegen in Serie könnte sich als Pluspunkt der Berliner erweisen. „Es ist sehr viel Glaube da an die eigene Stärke, sehr viel Leidenschaft“, sagte Demirel und räumte ein: „Wir haben nicht perfekt gespielt in den vergangenen Wochen“.

Allerdings seien die Alba-Profis in den vergangenen Partien auch an ihre „ihre Grenzen gegangen“. Die kraftraubende Reise durch die Ukraine zum Eurocup-Spiel in Juschne ist zudem noch nicht abgeschüttelt. An einem guten Tag könnten die Bonner für „eine unliebsame Überraschung“ sorgen, erklärte Obradovic.