Der Umstieg von der Europaliga zur Bundesliga ging für das Basketballteam von Alba Berlin sehr schnell. Nach der Ankunft aus Malaga am Freitagabend stand sofort in der Halle ein Training auf dem Programm.
Das 68:55 im letzten Europaligaspiel bei Unicaja Malaga war Geschichte, der Blick ging sofort in Richtung der Partie an diesem Sonnabend (20.30 Uhr, O2 World, Sport1, HIER im Liveticker der Berliner Morgenpost) gegen die Baskets Würzburg.
„Das ist ein Pflichtsieg für uns“, sagte Cheftrainer Sasa Obradovic. Noch sieben Spiele stehen für die Berliner bis zum Play-off auf dem Programm, will man noch Rang vier erreichen, darf sich Alba so gut wie keinen Ausrutscher mehr leisten.
Am besten spielt das Team so wie phasenweise in Malaga. In der Defensive aggressiv und konsequent, im Angriff die Schwächen des Gegners gut nutzend. „Sehr glücklich“ zeigte sich Obradovic, die Europaliga-Zwischenrunde mit einem Erfolg, dem vierten in 14 Spielen, beendet zu haben. Alba wollte den Sieg viel mehr als die Spanier. Deren Coach Jasmin Repesa sprach anschließend mit Blick auf sein Team von einer „Schande“.
„Wichtig war, dass wir gezeigt haben, dass wir auch auswärts bei einem solchen Gegner gewinnen können“, meinte Sportdirektor Mithat Demirel. Alle hoffen bei Alba, dass man aus der Europaliga nun einiges mitnehmen kann für den weiteren Saisonverlauf. Nicht so, wie es nach dem Pokalsieg lief, als die Mannschaft eine Woche später in Ulm eine ganz schlechte Vorstellung bot. Von positivem Schub konnte da keine Rede sein.
Berliner Team in Europa konkurrenzfähig
„In etlichen Spielen waren wir nah dran“, bilanzierte Demirel Albas Auftreten in Europa, „haben aber dann den Sack nicht zugemacht.“ Jedenfalls haben sich die Berliner konkurrenzfähiger gezeigt als Bamberg, das alle 14 Partien im Top 16 verlor. Für Alba war jeder Sieg wichtig, da er die Berliner einer Startgarantie in Europas Beletage ein kleines Stück näherbringen könnte.
Doch nun gilt die volle Konzentration der Liga. Ob an diesem Sonnabend wieder mit Spielmacher DaShaun Wood, bleibt allerdings abzuwarten. Ein Magen-Darm-Infekt hatte ihn in Malaga flachgelegt.
seb





