Basketball

Alba Berlin mit Kaltstart zum Spiel nach Ludwigsburg

Ohne große Vorbereitung müssen die Berliner am Abend gegen die ausgeruhten Neckar Riesen antreten.

Foto: Adam Warzawa / dpa

Nur für 45 Minuten war das Basketballteam von Alba Berlin in der Heimat. Oder besser gesagt: im Wartebereich des Flughafens Tegel. Aus Danzig kommend musste der Tross am Freitag diesen kleinen Zwischenstopp einlegen, bevor weiter nach Stuttgart geflogen wurde.

Brian Randle verließ das Team, um sich einer genauen ärztlichen Untersuchung zu unterziehen. Er hat sich im Training am Fuß verletzt, „sicherheitshalber“, so Sportdirektor Mithat Demirel, war der US-Amerikaner beim 66:77 in der Europaliga gegen Gdynia nicht eingesetzt worden.

Es geht alles wieder ruck, zuck. Am Donnerstag die Niederlage in Polen – am heutigen Sonnabend bereits die Bundesligapartie bei den Neckar Riesen Ludwigsburg. Da bleibt kaum Zeit, um zurückzublicken auf ein Spiel, in dem „wir nie unseren Rhythmus gefunden haben“, wie es Demirel ausdrückte. Cheftrainer Sasa Obradovic urteilte knallhart: „ Wir haben nicht wie ein Team ausgesehen, das um den Sieg spielt.“ Endgültig wurde der mögliche dritte Sieg im dritten Europaligaspiel durch ein 16:26 im vierten Viertel aus der Hand gegeben.

Jetzt also Ludwigsburg, das zwei Siege und drei Niederlagen auf dem Konto hat. „Wir werden dort spielen, ohne vorher überhaupt Zeit für eine spezielle Vorbereitung gehabt zu haben“, sagte Obradovic. „Ludwigsburg wird frisch sein“, vermutete Demirel.

Einer wird Alba nicht zusetzen: Der ehemalige Berliner Lucca Staiger ist wegen einer „groben Unsportlichkeit“ für eine Partie gesperrt worden.