Basketball

Alba Berlin kämpft um zehnten Sieg in Serie

Die Albatrosse wollen gegen Phoenix Hagen mit neuer Lust und Kraft zeigen, dass sie ihre zehn spielfreien Tage gut genutzt haben.

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Für die Basketballer von Alba steht nach zehn spielfreien Tagen das Heimspiel gegen Hagen an. Im Vorfeld gibt es scheinbar ein Problem, wie Jan-Olav Straakholder bemerkt hat.

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Natürlich war geplant, beim Pokal-Top-4 dabei zu sein und womöglich erstmals nach 2009 wieder einen Titel zu holen. Nach dem Aus im Viertelfinale gegen Braunschweig fiel die Reise nach Bonn am vergangenen Wochenende jedoch aus.

Die Basketballer von Alba Berlin hatten ungewollt zehn Tage Pause. Regeneration, Training und zwei freie Tage standen auf dem Programm. Am Mittwoch will das Team von Gordon Herbert gegen Phoenix Hagen (20 Uhr, O2 World) mit neuer Lust und Kraft zeigen, dass es die spielfreie Zeit gut genutzt hat.

„Wir haben vor allem an unseren Offensivsystemen gearbeitet – all dem, was passiert, bevor wir den Wurf nehmen“, erzählt Herbert, der mit langen Spaziergängen an der Ostsee den Kopf vom Basketball frei bekommen hat.

Sein Team sei zwar mit neun Bundesliga-Siegen in Serie in die Pause gegangen, habe aber längst nicht immer guten Basketball gespielt. „Ich bin gespannt, ob wir jetzt den nächsten Schritt nach vorn machen.“

Dass nur drei Tage nach dem Besuch des Tabellen-16. aus Hagen die Bayern aus München in der O2 World zu Gast sind (das Spiel ist schon fast ausverkauft), wurmt Albas Coach. „Wir alle freuen uns darauf, wieder zu spielen. Aber alle sprechen schon über das Spiel gegen die Bayern. Jeder muss wissen, das Wichtigste ist jetzt das gegen Hagen.“

DaShaun Wood: "Wir wollen so weit wie möglich nach oben"

Denn Phoenix sei brandgefährlich, habe gerade erst die Braunschweiger (die Alba aus dem Pokal warfen) mit 19 Punkten geschlagen, warnt Herbert. Das Hinspiel hat sein Team schließlich auch verloren.

Kyle Weaver, dessen Formkurve zuletzt deutlich nach oben zeigte, ist sich sicher, dass „diese Niederlage bei jedem im Team kurz vor dem Spiel hochkommen wird“. Auch bei Spielmacher DaShaun Wood bekommt man nicht den Eindruck, dass er Hagen auf die leichte Schulter nehmen könnte, bloß, weil am Sonnabend die Bayern kommen.

„Die letzten sieben Spiele, die wir noch bis zum Play-off-Start haben, sind doch schon Play-off-Spiele“, erklärt Wood. „Wir wollen noch so weit wie möglich nach oben. Hagen will den Abstieg verhindern. Einige Klubs noch das Play-off packen, andere ihren Platz verteidigen. Bei allen steht eine Menge auf dem Spiel.“

Auch bei Alba. Die Berliner sind derzeit Tabellendritter und haben eine realistische Chance auf Platz zwei – vorausgesetzt, sie besiegen Hagen, und am besten danach auch die Bayern.