Basketball

Alba in der Euroleague zuerst gegen Riga

Langsam wird es ernst für die Spieler von Alba Berlin: Das Team trifft in der ersten Runde der Euroleague-Qualifikation auf einen nicht zu unterschätzenden Gegner aus Lettland, den VEF Riga.

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Wann es für die Basketballspieler von Alba Berlin ernst wird, steht fest und auch schon, gegen wen. Das Team trifft in der ersten Runde der Qualifikation zur Euroleague auf den lettischen Meister VEF Riga. Erstmals werden die letzten beiden Startplätze für die Königsklasse des europäischen Basketballs in zwei viertägigen Turnieren mit jeweils acht Mannschaften vergeben. Wo die Mannschaft von Coach Gordon Herbert am 29. September antreten muss, ist ungewiss. Alba konnte sich jedenfalls nicht als Gastgeber bewerben, weil zu dieser Zeit keine Halle in Berlin zur Verfügung steht.

Überstehen die Berliner das Viertelfinale gegen die Letten, treffen sie in der Vorschlussrunde auf den Sieger der Partie zwischen dem belgischen Meister Spirou Charleroi und dem BC Donetsk aus der Ukraine. Erreicht Alba das Finale, würden dort Khimki Moskau aus Russland, PGE Turow Zgorzelec (Polen), CEZ Basketball Nymburk (Tschechien) oder Banvit BK aus der Türkei warten.

„Ich denke, wir können mit der ersten Runde zufrieden sein“, fand Alba-Teammanager Mithat Demirel, der bei Auslosung in Barcelona zugegen war. Eine große Analyse mache jetzt aber noch keinen Sinn, „da alle Teams noch dabei sind, ihre Kader zu bauen“. Eines ist für Gordon Herbert trotzdem schon jetzt klar: „Wir müssen psychologisch, körperlich und basketballtechnisch bereit für diese große Aufgabe sein. Es ist immer nur ein Spiel, da ist alles möglich.“

Gelingt seinem Team im Endspiel der dritte Sieg in vier Tagen, bekäme es Alba in der Euroleague-Gruppe D mit dem FC Barcelona (Spanien), Montepaschi Siena (Italien), Unics Kazan (Russland), Prokom Gdynia (Polen) und Olimpija Ljubljana (Slowenien) zu tun.

Bamberg in der Meister-Gruppe

Die Brose Baskets aus Bamberg, als Meister direkt qualifiziert, treffen in der Gruppe B auf Titelverteidiger Panathinaikos Athen (Griechenland), den russischen Meister ZSKA Moskau, Unicaja Malaga aus Spanien, Litauens Meister Zalgiris Kaunas sowie KK Zagreb aus Kroatien. „Eine starke Gruppe, jedes Team stellt eine eigene Herausforderung dar. Sehr interessant wird es sein, sich mit Panathinaikos Athen zu messen“, sagte Bambergs Geschäftsführer Wolfgang Heyder. „Wir wollen wieder die Runde der 16 besten Mannschaften angreifen, auch wenn man sagen muss, dass es eine sehr harte Gruppe ist.“ Die Gruppenphase der Euroleague beginnt am 19. oder 20. Oktober.

Die Gruppen des Eurocups, in dem die Frankfurt Skyliners und dank einer Wildcard auch Bayern München spielen, werden erst ausgelost, wenn die Euroleague-Aufsteiger feststehen. Denn die 14 Teams, die sich bei den Turnieren nicht qualifizieren, sind in der zweithöchsten europäischen Spielklasse dabei. Weitere acht Teams werden in direkten Duellen ermittelt, in einem treffen die Artland Dragons aus Quakenbrück auf Gran Canaria.

In der drittklassigen EuroChallenge sind die Gruppen der BG Göttingen, der Baskets Oldenburg und der Telekom Baskets Bonn ebenfalls noch nicht komplett, da weitere Qualifikationen folgen.