Diese Entwicklung wird nicht jedem im Kosmos von Union Berlin gefallen. Laut einer Information von Sky soll Borussia Mönchengladbach nicht nur Interesse an Rani Khedira haben. Der Konkurrent aus der Fußball-Bundesliga sei bereits in Gesprächen mit den Köpenickern über einen Wechsel des Mittelfeldspielers zur kommenden Saison.
Khedira hielt sich am Montag bedeckt zu diesem Thema. „Stand jetzt“ kehre er nach der Weltmeisterschaft im Sommer zu Union zurück, sagt der 32-Jährige, „ich habe noch einen laufenden Vertrag, von dem her ist davon auszugehen.“
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Die Fans müssten sich „keine Sorgen machen, dass ich den Fokus nicht auf das Richtige lege. In unserer aktuellen Situation ist es vor allem wichtig, dass wir über die Ziellinie kommen und den Verein in der Bundesliga halten“, erklärt Unions Taktgeber. Ein klares Bekenntnis, seinen Vertrag bis 2027 zu erfüllen, gab Khedira jedoch nicht ab.
Eta überzeugt bei Union Berlin mit ihrer Qualität
Dafür zeigte sich Khedira umso zuversichtlicher, dass in den verbleibenden vier Spielen der Klassenerhalt gelingt. Das hat nicht zuletzt etwa mit der neuen Cheftrainerin zu tun. Bei der Analyse der Niederlage gegen Wolfsburg (1:2) habe Marie-Louise Eta „uns nochmal Dinge aufgezeigt, die wir besser machen können, aber auch, was wir schon besser gemacht haben“, sagt Khedira.
Der Vize-Kapitän hält große Stücke auf die erste Frau als hauptverantwortlicher Coach in der Männer-Bundesliga. Man kennt sich aus der Saison 2023/24, als die Co-Trainerin Eta ihren Anteil am Klassenerhalt der Männer hatte. Seinerzeit waren etwaige Zweifel, ob es funktionieren könne, „mit der ersten Trainingseinheit vom Tisch“, erzählt Khedira.
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So wird der tunesische Nationalspieler auch nicht müde, die Qualitäten Etas hervorzuheben: „Sie hat einfach inhaltlich was auf dem Kasten und hat sofort mit ihrer Qualität überzeugt. Außerdem ist sie sehr empathisch. Vielleicht muss sie jetzt das ein oder andere Wort mehr ergreifen, vielleicht auch kritischer sein und Dinge entscheiden. Aber das hat sie in der ersten Woche sehr gut gemacht.“
Khedira ist froh, dass Eta bei Union Berlin eingesprungen ist
Dabei hilft, dass Eta selbst immer klargemacht hat, dass es nicht um ihre Person geht. Es gehe um Fußball, um den Erfolg des Teams und um Union Berlin. Khedira gefällt, „wie sie kommuniziert, wie sie die Dinge angeht. Ihr Fokus ist aufs Fußballspielen gelegt“.
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Im Vergleich zu Vorgänger Steffen Baumgart seien die Übungen „ein Stück weit anders, auch in der Herangehensweise. Sie wird den Fußball nicht neu erfinden. Sie wollte mit uns gemeinsam einen Plan entwickeln und uns über die Woche ein gutes Gefühl geben.“ Dies sei in der Woche vor dem Wolfsburg-Spiel gelungen, sagt Khedira.
Dabei nimmt der Führungsspieler die Mannschaft nicht aus der Verantwortung: „Wir wissen, dass 2026 nicht so läuft, wie wir uns das vorgestellt haben.“ Nur zwei Siege und elf Punkte in 15 Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Für diese Situation „sind wir verantwortlich. Deswegen sind wir froh und dankbar, dass sie eingesprungen ist und da ist, um zu helfen.“
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Ob die Hilfe schon ausreicht, um im nächsten Spiel wieder in die Erfolgsspur zu finden? Mit dem Gastspiel bei Champions-League-Anwärter RB Leipzig wartet am Freitag (20.30 Uhr, Sky) jedenfalls die wohl schwierigste Aufgabe des Restprogramms auf Union Berlin.










