Maria P., Neukölln: Ich gehe auf eine längere Reise und möchte in dieser Zeit meinen ein Jahr alten Jack Russel Terrier bei Bekannten in Pflege geben. Der Hund kennt diese Leute nicht, sie haben aber einen Garten und sind viel draußen unterwegs, was gut passt. Muss ich den Hund dort langsam eingewöhnen und was sollte ich bei den ersten Treffen beachten, damit sich mein Hund dort sicher fühlt?

Andreas Ochs, Tierarzt im Zoo Berlin, antwortet: Auf jeden Fall sollten Sie Ihrem Hund die Gelegenheit geben, sich schon einmal einen Eindruck von der Situation bei den Pflegeeltern zu machen. Das können Sie dann ja praktischerweise gleichermaßen tun. Bestenfalls sind Sie beide zufrieden. Dazu trägt natürlich auch bei, dass Liebe zu Personen und auch zu einer – wenn auch nur vorübergehend – neuen Umgebung bekanntermaßen durch den Magen geht.

Liebe geht auch bei Hunden durch den Magen

Besuchen Sie also die Pflegeltern am besten mehrfach vor Ihrer Reise und schaffen Sie dort gleich eine Atmosphäre, die Ihrem Hund gefällt. Lassen Sie die neuen Pflegeeltern viele Leckerli oder sogar ausgiebigere Mahlzeiten geben und erlauben Sie ihnen das Spielen im Garten. Wenn Sie nun noch ob der wahrscheinlich schnellen Umorientierung Ihres Lieblings hinsichtlich der Sympathie für seine Bezugspersonen nicht eifersüchtig werden, sind das die besten Voraussetzungen für einen zukünftig komplikationslosen Aufenthalt

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