Eigentlich ist die Erkältung längst überstanden, aber die alte Fitness will sich nicht so richtig einstellen. Wir fühlen uns müde und schlapp, wollten eigentlich längst wieder im Job glänzen und zum Sport gehen, aber unser Körper macht uns einen Strich durch die Rechnung. Dieses teils über Wochen oder Monate anhaltende Gefühl kennen einige seit der Corona-Pandemie – in mehr oder minder schwerer Ausprägung.
Eine neue Studie der Universitätsmedizin Halle (Saale) zeigt jetzt: Solche Beschwerden treten auch nach dem Ende der Pandemie noch auf. Der Name des Phänomens: „postakutes Infektionssyndrom“ (PAIS). Auslöser können dabei nicht nur SARS-CoV-2 oder Influenzaviren, sondern auch andere Erreger sein – und es sind mehr Menschen betroffen als bislang angenommen. Was das für Patienten bedeutet, woher PAIS kommt und was man nicht nur vorbeugend, sondern auch im Falle einer Erkrankung tun sollte.






