- Viele Menschen greifen bei einer Erkältung gerne zu Grippostad C
- Verschiedene Wirkstoffe sollen helfen
- Ein Experte kritisiert das Medikament – und zeigt Alternativen auf
Es kratzt im Hals, die Nase läuft, der Kopf brummt – eine Erkältung kündigt sich an. Die meisten Menschen wollen dann nur eins: schnell wieder fit werden. So manche greifen in solchen Momenten zu bewährten Mitteln aus der Apotheke, oft zu Kombinationspräparaten, die mehrere Symptome gleichzeitig lindern sollen. Eines der bekanntesten ist Grippostad C. Der Hersteller bewirbt das Medikament mit einer schnellen Linderung von Erkältungssymptomen wie Husten, Schnupfen, Erkältungsschmerzen und Fieber. Zudem sei es für Asthmatiker, Bluthochdruck-Patienten und Diabetiker geeignet.
Eine interne Studie des Herstellers soll zeigen, dass 92 Prozent der Anwender mit den Grippostad‑C-Hartkapseln zufrieden waren. Im Durchschnitt nahmen die Teilnehmer das Mittel für 2,6 Tage, und nach vier Tagen gaben 98 Prozent an, nicht mehr durch Gliederschmerzen beeinträchtigt zu sein. Doch wie sinnvoll ist ein solches Kombinationspräparat wirklich? Pharmakologe Dietmar Fischer von der Universität zu Köln ist skeptisch. Sein Urteil zu Inhaltsstoffen und Wirkung und was der Hersteller dazu sagt, lesen Sie hier.




