Kaum steigen die Temperaturen, beginnt die Grillsaison. Zwar greifen immer mehr Menschen das ganze Jahr über zur Grillzange, doch der Sommer bleibt die Hochsaison. An warmen Abenden steigt der Duft von Gegrilltem über Balkonen, durch Kleingärten und Parks, während es überall brutzelt und raucht. Wie gesund das Essen vom Rost am Ende ist, entscheidet jedoch nicht nur die Auswahl der Zutaten. Mindestens genauso wichtig ist die Art des Grillens, sagt Ernährungsmediziner Dr. Matthias Riedl.

Schon bei der Wahl des Grills werden die Weichen gestellt. Das Angebot reicht heute von kompakten Elektrogrills bis hin zu aufwendigen Holzkohle- und Gasmodellen. Mit Blick auf die Gesundheit hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) eine klare Empfehlung: Elektro- und Gasgrills seien vorzuziehen, weil bei ihnen weniger potenziell krebserregende Stoffe entstehen, erklärt der Ernährungsmediziner. Trotzdem bleibt für viele Grillfans die Holzkohle erste Wahl. „Das ist irgendwie eine andere Stimmung, das dampft und schmeckt auch anders“, findet Riedl. Was es noch zu beachten gilt und wie die perfekte Marinade gelingt, verrät der Ernährungsexperte hier.

Dr. Riedl: Vertikalgrill überzeugt durch sauberes Grillen ohne Glut