Zusammenfassung
- Es müssen nicht immer teure Diäten sein: Japan auf die einfache Essregel
- „Hara Hachi Bu“ aus Okinawa wird zudem mit einem langen in Verbindung gebracht
- Eine Expertin erklärt, warum sie diese Regel seit Jahren beibehält
Wer heute gesund altern will, kann die eigenen Blutwerte tracken, die nächtlichen Schlafphasen auswerten, in Kältekammern bibbern oder täglich eine Handvoll Kapseln schlucken. Longevity heißt der Trend, für den Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland Milliarden ausgeben – allein der Umsatz für Nahrungsergänzungsmittel in Deutschland liegt bei vier Milliarden Euro pro Jahr.
Dass Langlebigkeit nicht zwingend teure Produkte oder komplizierte Routinen braucht, zeigt ein Blick nach Okinawa. Die Insel im Süden von Japan gilt als eine der sogenannten Blue Zones, also jener Regionen, in denen auffällig viele Menschen ein sehr hohes Alter erreichen. Der US-amerikanische Bestsellerautor Dan Buettner, der den Begriff geprägt hat, schätzt, dass auf Okinawa gemessen an der Bevölkerung rund dreimal so viele Hundertjährige leben wie in den Vereinigten Staaten. Eine große Rolle spielt dabei eine japanische Ernährungsregel. Die Ernährungswissenschaftlerin Petra Orzech, die selbst seit vielen Jahren danach lebt, erklärt das Geheimnis und sagt, wie jeder beim Essen von der Regel profitieren kann.






