- Der Trend zu „mehr Protein“ erreicht auch die Nudeln
- Pasta aus Hülsenfrüchten soll besser als klassische sättigen und beim Abnehmen helfen
- Eine Ernährungsexpertin macht den Vergleich und verrät den wahren Übeltäter
Es ist so weit: Der Hype um Proteine hat auch jene Lebensmittel erreicht, die jahrelang ohne funktionalen Zusatznutzen auskamen. Morgens kommt High-Protein-Milch in den Kaffee, zwischendurch gibt es ein paar Protein-Chips, abends Wraps und Pizza, deren Verpackung vor allem eins verspricht: mehr Eiweiß. Nun hat es auch die Pasta erwischt – jenes robuste Grundnahrungsmittel, das eigentlich aus nur drei Zutaten besteht: Hartweizengrieß, Wasser und vielleicht noch ein wenig Salz.
Inzwischen bieten zahlreiche Hersteller, darunter auch alteingesessene italienische Pasta-Riesen, spezielle Varianten ihrer Produkte mit erhöhtem Eiweißgehalt an. Beworben werden sie als zeitgemäße Alternative zur traditionellen Rezeptur: Sie sollen deutlich eiweißreicher sein, weniger Kohlenhydrate enthalten, besser sättigen und sich besonders gut für Menschen eignen, die viel Sport treiben oder abnehmen wollen. Aber sind die Protein-Varianten den klassischen Spaghetti, Spirelli und Co. tatsächlich überlegen? Eine Ernährungswissenschaftlerin erklärt, ob Protein-Nudeln die „besseren“ und gesünderen Nudeln sind und warum klassische Pasta ihren Ruf als Dickmacher zu Unrecht trägt.






