• ADHS geht oft mit diversen Schlafstörungen einher
  • Bis zu 80 Prozent der Betroffenen schlafen schlecht
  • Ein Psychiater erklärt, was wirklich helfen kann

Nach einem langen Tag endlich ins Bett fallen und schlafen – für viele Menschen, die an ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) leiden, ist das gar nicht so einfach. Statt wohliger Entspannung wartet nach dem Zubettgehen oft das Gegenteil auf sie: In der Stille der Nacht läuft ihr Gehirn auf Hochtouren. Ideen drängen sich ins Bewusstsein, To-do-Listen melden sich zurück, Gesprächsfetzen und Bilder des Tages rattern in Endlosschleife.

Setzt der Schlaf dann doch irgendwann ein, ist er häufig unruhig. Klingelt der Wecker wenige Stunden später, ist der Morgen zäh. Schafft man es irgendwie, den Tag zu überstehen, beginnt am Abend dasselbe Spiel wieder von vorn. Dieses Erleben ist kein Einzelfall, zeigen Studien: Je nach Untersuchung leiden bis zu 80 Prozent der Erwachsenen mit ADHS unter Schlafproblemen. Wie können ADHS-Betroffene diesen Teufelskreis beim Schlaf durchbrechen – und können Mittel wie Melatonin helfen? Das klärt ein Psychiater.

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