• Endometriose ist weit verbreitet und betrifft allein in Deutschland etwa 2 Millionen Frauen
  • Was viele nicht wissen: Die Krankheit kann auch die Fruchtbarkeit einschränken
  • Hier erzählt Heike, wie schwierig es bei ihr und wie es dann doch mit Baby klappte

Für Heike Majchrzak stand schon lange fest, dass sie Kinder haben möchte. „Ich habe schon immer davon geträumt, Mutter zu werden. Ein Kind unter meinem Herzen zu tragen, das war mein sehnlichster Wunsch“, sagt die 37-Jährige aus Karlsruhe. Dass dieser Kinderwunsch sie aber so viele Tränen, Verzweiflung und auch Geld kosten würde, das hätte sie vor wenigen Jahren noch nicht für möglich gehalten.

Heike leidet nämlich unter Endometriose, einer der häufigsten Unterleibserkrankungen bei Frauen. Dabei wächst das Gewebe, welches der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutter. Bei Heike ist die Krankheit jedoch besonders schwer ausgeprägt. „Bereits mit Mitte 20 wurde bei mir Endometriose dritten Grades diagnostiziert“, berichtet die werdende Mutter. Dass sie dennoch schwanger wurde, grenzt für die 37-Jährige deshalb an ein kleines Wunder. Hier verrät sie, wie sie es nach acht gescheiterten Versuchen geschafft hat – trotz aller negativen Prognosen – und wie sie selbst aus herben Rückschlägen Mut schöpfen konnte.

Lesen Sie auch