Extreme Regelschmerzen und Krämpfe bis hin zur Ohnmacht: Rund zwei Millionen Mädchen und Frauen in Deutschland leiden an der chronischen Entzündungskrankheit Endometriose. Eine Therapie für Betroffene gibt es bislang noch nicht. Doch ihre schmerzhaften Symptome lassen sich durch eine Umstellung der Ernährung lindern. Ernährungsmediziner Matthias Riedl erklärt, worauf Betroffene achten sollten und welche Lebensmittel die Beschwerden verstärken.

Was ist Endometriose?

Endometriose ist eine der häufigsten Unterleibserkrankungen bei Mädchen und Frauen. Typisch für diese chronisch-entzündliche Erkrankung ist das Wachstum von gebärmutterschleimhautähnlichem Gewebe außerhalb der Gebärmutter, meist im Bauchraum. Diese Gewebewucherungen (auch „Herde“ genannt) treten häufig am Bauchfell auf, können aber auch in die Wände benachbarter Organe wie Blase oder Darm einwachsen. Die Wucherungen sind hormonell bedingt und unterliegen dem monatlichen Zyklus.

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