Im Schnitt 1172 Euro – so viel Geld gibt es bei der Steuererklärung zurück, sagt die aktuelle Statistik. Eigentlich Grund genug, sich nun endlich an die Steuer für das Jahr 2024 zu setzen. Doch mit welcher Steuersoftware oder Steuer-App klappt das besonders schnell und gut? Die Antwort liefert der große Vergleichstest des unabhängigen Geldratgebers Finanztip.

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Es gibt sicherlich angenehmere Dinge, als die Steuererklärung im Hochsommer zu machen. Die gute Nachricht: Viele müssen das gar nicht. Denn der 31. Juli als Frist gilt nur für Personen, die zur Abgabe verpflichtet sind.
Das ist zum Beispiel der Fall, wenn Angestellte im Jahr 2024 zusätzliche Einkünfte aus Vermietung oder Lohnersatzleistungen wie Elterngeld hatten. Auch ein Zweitjob in Steuerklasse 6 löst die Abgabepflicht aus. Zudem müssen die meisten Ehepaare bis zum 31. Juli abgeben. Wer unsicher ist, sollte die Frist besser einhalten, sonst drohen Strafen.
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Wie lässt sich die Steuererklärung machen?
Wer sich mit Steuern sehr gut auskennt, kann die Steuererklärung kostenlos mit dem Finanzamt-Portal Elster im Internet machen. Wer sich die Steuer nicht zutraut, kann viel Geld beim Steuerberater lassen oder zum Lohnsteuerhilfeverein gehen, was auch nicht billig ist. Für die allermeisten Steuerzahler gibt es mit Steuerprogrammen den goldenen Mittelweg. Die kosten nicht die Welt, helfen beim Ausfüllen und bieten Tipps zum Steuern sparen – eine empfehlenswerte App ist sogar kostenlos.
Dabei unterscheidet Finanztip im Test drei Varianten:
- Klassische Steuersoftware für den PC,
- Online-Steuererklärung im Browser und
- Steuer-Apps für das Smartphone.
Steuersoftware: Finanztip empfiehlt drei Programme
Die klassischen Steuerprogramme für den PC müssen zwar zuerst bezahlt und installiert werden. Sie haben aber über viele Jahre bewiesen, dass sie auch mit den ganz schwierigen Steuerfällen zurechtkommen, gut unterstützen, richtig rechnen und praktische Steuerspartipps liefern.
Aus dieser Gruppe empfiehlt Finanztip wie in den Vorjahren folgende drei Programme:
- Wiso Steuer 2025,
- Steuersparerklärung (Steuerjahr 2024) und
- Tax 2025.
Ein weiterer Vorteil dieser Programme ist, dass im Preis von 22 bis 46 Euro drei bis fünf Steuererklärungen enthalten sind.

Alternativ: Steuer-Apps oder Online-Steuererklärung
Für diese Varianten spricht, dass man gleich loslegen kann, es weniger Steuerwissen braucht, Bedienung sowie Nutzerführung meist besser sind und erst am Ende gezahlt werden muss. In Kauf nimmt man aber dafür, dass vor allem Steuer-Apps oft nur eher einfache Steuerfälle beherrschen.
Die beste Leistung brachte im Test die App von Wiso Steuer. Ebenfalls sehr zu überzeugen wusste das kostenlose Angebot Check24 Steuer. Es ist Teil der Check24-App. Kopf an Kopf lagen dahinter die Apps Steuerbot und Taxfix sowie die Online-Steuererklärungen Smartsteuer, SteuerGo und Lohnsteuer-kompakt. Sie kosten zwischen 35 und 70 Euro.
In einer Vergleichstabelle auf der Finanztip-Website lassen sich Stärken und Schwächen der zwölf getesteten Kandidaten gut ablesen und dank zahlreicher Filter schnell die beste Variante finden. Zum Beispiel, welche Programme für Ehepaare geeignet sind und welche nicht.
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Steuerprogramme und Steuer-Apps: Wie hat Finanztip getestet?
Im Zentrum des Finanztip-Tests stehen zwei einfache Musterfälle, welche trotzdem die Fähigkeiten der insgesamt zwölf Steuer-Apps und Online-Steuererklärungen ausreizen sollten. In einem Fall ist es ein angestellter Single, der verschiedene Werbungskosten absetzen kann, aber auch Zinseinnahmen und Gewinne aus Bitcoins erzielt. Im zweiten Fall wird aus dem Single ein verheirateter Mann, der 2024 auch noch Vater wurde. Die Ehefrau erhält länger Elterngeld.
Dabei war besonders wichtig, ob alle Punkte konkret abgefragt werden und man auch als unerfahrener Nutzer inhaltlich „abgeholt“ wird. Selbst, wenn man vorher nicht mal wusste, was sich eigentlich absetzen lässt. Auch die Unterstützung bei verschiedenen Punkten wie der Entfernungspauschale, dem Homeoffice und der Nebenkostenabrechnung war im Test wichtig.
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Zudem hat Finanztip die Bedienung genau geprüft: die Darstellung auf dem Bildschirm, die Verständlichkeit der Sprache, die dialogbasierte Nutzerführung und einiges mehr. Und zu guter Letzt spielte auch in beiden Fällen die Qualität der Steuerberechnung eine Rolle.
Fazit: Dieses Programm für die Steuererklärung macht das Rennen
Mit dem Alleskönner Wiso Steuer ist man immer auf der sicheren Seite. Es gibt aber zahlreiche weitere empfehlenswerte Steuerprogramme. Und wer ganz sparsam sein will, kann in vielen Steuerfällen auch zum kostenlosen Check24 Steuer greifen.

Hinweis: Finanztip.de erklärt im neuen kostenlosen E-Book „Das 1x1 der Geldanlage“, wie Verbraucher mit ETFs sicher fürs Alter vorsorgen können.
Dieser Beitrag erscheint in Kooperation mit finanztip.de. Deutschlands führender Geld-Ratgeber für Verbraucher ist Teil der gemeinnützigen Finanztip-Stiftung.













